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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Sprung in das 21. Jahrhundert

21.07.2015

Huntlosen Mit zwölf Monaten Bauzeit hat es ziemlich lang gedauert, doch das Warten hat sich gelohnt. Das war der Tenor am Montagnachmittag bei der Einweihung der sanierten Turnhalle an der Grundschule Huntlosen. Mit einem kleinen Programm wurde die Halle von der Gemeinde Großenkneten, vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Jürgen Hellbusch, offiziell an die Nutzer übergeben: Das sind die Grundschule, der TV Huntlosen und der FC Huntlosen.

„Das ist eine tolle Turnhalle. Toll, dass in der Gemeinde der Sport so hohe Priorität hat“, jubelte Grundschulleiterin Magrit Janßen über die optimalen Bedingungen für den Schulsport. Die kurzen Wege zum Sportunterricht seien ein großer Vorteil.

Für die Vereine zeigte sich die Vorsitzende des TV Huntlosen, Marion Erdmann, ebenfalls begeistert. Als sie 2010 das Vereinsamt übernahm, sei sie „erschrocken über den optischen und baulichen Zustand der Turnhalle“ gewesen. Jetzt sei die Sportstätte im 21. Jahrhundert angekommen, freute sich Erdmann über die Sanierung.

Dass der Weg in der Umbauphase ein steiniger war, ließ Architekt Wolfgang Behrends anklingen. „Es war nicht immer ganz einfach“, so der Dötlinger. Doch nach 10 000 Planer- und Arbeitsstunden habe man doch etwas Vernünftiges abliefern können.

Sportliche Darbietungen der 4. Klasse der Grundschule Huntlosen unter der Leitung von Frank Schulte und den Geräteturnerinnen und Geräteturnern des TV Huntlosen unter der Leitung von Petra Göpel und Steffi Nowak rundeten die Feier in den hellen Räumlichkeiten ab.

Hoch hinaus: Die Geräteturnerinnen des TV Huntlosen zeigten den Gästen bei der Einweihung ihr Können. BILD: Ulrich Suttka

Gemeinde investiert 1,08 Millionen Euro in die Sanierung der Huntloser Turnhalle

Die Turnhalle an der Grundschule Huntlosen ist seit 1972 in Betrieb. Die damals als modern empfundene Längswand aus Glasbausteinen entsprach längst nicht heutigen energetischen Standards. Eine Wärmedämmung war kaum vorhanden. Alters- und konstruktionsbedingt musste die Gemeinde immer wieder kostspielige Reparaturen vornehmen, so am Flachdach.

2011 überlegte die Gemeinde, ob sie Fördermittel generieren kann. Das misslang jedoch. So entschied sie, aus eigenen Mitteln die Sanierung zu stemmen. Dazu legte das Architekturbüro Behrends aus Dötlingen den Sanierungsvorschlag vor. Hinzu kann der Wunsch des Turnvereins, einen Neubau des Geräteraums zu planen.

2014 billigte der Verwaltungsausschuss das Sanierungskonzept des Architekturbüros. In den Sommerferien 2014 begannen die Arbeiten, die länger dauerten als erwartet und teurer wurden als ursprünglich angenommen. Die Gesamtinvestitionen inklusive aller Nebenkosten belaufen sich auf 1,08 Millionen Euro.

Das Gebäude hat nach der Fertigstellung faktisch Neubaustandard. Bei der Sanierung wurde insbesondere großer Wert auf die Nachhaltigkeit mit Blick auf die Bewirtschaftungskosten, aber auch auf die Kosten der zukünftigen Gebäudeunterhaltung gelegt. Das Flachdach wurde durch ein geneigtes Tonziegeldach ersetzt. Darüber hinaus ist eine Erneuerung der tragenden Dachkonstruktion erfolgt. Die alte Fassade aus Glasbausteinen ist verschwunden. Stattdessen wurden Fenster und Türen aus Leichtmetall verwendet. Ferner wurde ein zusätzlicher Geräteraum als Anbau errichtet. Weiter wurde das Gebäude mit Klinkervormauerziegeln verblendet, so dass es sich ins Umfeld einfügt.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
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Ulrich Suttka
Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2702

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