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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Starke Auftritte bei U-12-DM

06.09.2016

Landkreis /Dörnberg Ein erfolgreiches Wochenende haben die U-12-Faustballer aus dem Landkreis bei ihren Deutschen Meisterschaften in Dörnberg erlebt. In Rheinland-Pfalz stand sowohl die männliche als auch die weibliche Jugend des Ahlhorner SV auf dem Treppchen. Auch die Teams des TV Brettorf präsentierten sich stark.

Zitterpartie für Brettorf

Über Silber freute sich die männliche U 12 der Ahlhorner. Ohne Satzverlust war das Team von Karsten Ostmann und Sven Wilke durch seine Vorrundengruppe gegen Allersberg, Bademeusel, Wakendorf-Götzberg, Leichlingen und Kirchen marschiert und hatte bereits vorzeitig die Qualifikation für das Viertelfinale perfekt gemacht. Deutlich mehr zittern musste der TV Brettorf. Nach Siegen gegen den TV Dörnberg und die TG Offenbach, einer Niederlage gegen den Ohligser TV sowie zwei Unentschieden gegen die SG Waldkirchen und den TV Unterhaugstett schafften es die Schwarz-Weißen hauchdünn in die Qualifikation am Sonntag. Hier fand das Team von Coach Erik Hollmann aber nur langsam in die Begegnung gegen den VfK Berlin. Nach Satzrückstand gewann der TVB bei starkem Regen 2:1 (9:11, 11:7, 11:7). Im Viertelfinale gegen den späteren Deutschen Meister aus Wangersen verabschiedete sich Brettorf aber aus dem Medaillenrennen (7:11, 4:11).

„Der gegnerische Angreifer hat groß aufgespielt und wir waren taktisch nicht klug genug“, analysierte Hollmann nach der Partie. Mit einem Sieg gegen die SG Waldkirchen (12:10, 9:11, 11:7) belegte seine Mannschaft den fünften Platz. Besser machte es Ahlhorn. Gegen Waldkirchen musste sich der ASV aber mächtig strecken. Erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes schaffte das Team aus der Gemeinde Großenkneten den Halbfinaleinzug (5:11, 11:4, 14:12).

Hier fanden sich auch zwei der drei gestarteten Landkreismannschaften bei den U-12-Mädchen wieder. Ahlhorn gewann in der Vorrunde gegen Hamm, Wangersen und Biberach, Brettorf gegen Gnutz, Görlitz und Berlin – somit stand bei beiden bereits der Platz im Viertelfinale fest. Hier ging es für beide siegreich weiter. Ahlhorn schlug Wakendorf-Götzberg (14:12, 11:4), Brettorf den TV Herrnwahlthann (11:5, 11:5). Nach dem Sieg gegen die Bayern hatte sich der TVB auch Chancen gegen den SV Düdenbüttel ausgerechnet. Doch gegen die Staderinnen fehlte im entscheidenden Moment ein wenig das Glück (9:11, 10:12). Zeitgleich schlugen dann die Ahlhorner Teams in ihren Halbfinals auf. Und die mitgereisten Fans in Blau-Weiß konnten sich kaum entscheiden, welches Spiel sie nun schauen sollten. Auf beiden Feldern lieferten sich die Mannschaften einen wahren Krimi.

Für die ASV-Mädchen endete die Begegnung gegen Essel mit einer Niederlage (6:11, 11:3, 6:11) – nach dem Spiel flossen einige Tränen. Die männlichen Vertreter behielten dagegen die Nerven. Gegen den MTV Oldendorf entschieden am Ende Kleinigkeiten zugunsten der Ahlhorner (11:7, 10:12, 14:12). „Das war nichts für schwache Nerven“, waren die beiden Trainer nach dem Spiel sprachlos. Das Spiel hatte zudem mächtig Kraft gekostet, einige Fehler schlichen sich dann im Finale ein, die Wangersen mit 11:6 und 11:8 nutzte. „Wir haben trotzdem ein tolles Turnier gespielt, mit einem für uns sehr erfolgreichen Ausgang“, freuten sich Ostmann und Wilke.

Landkreisduell

Ebenfalls mit einer Medaille im Gepäck traten die Ahlhorner Mädchen die Rückreise an. Im Landkreis-Duell gegen Brettorf gelang dem Team von Bianca Nadermann und Tokessa Köhler-Schwartjes einer der seltenen Siege gegen den TVB (11:7, 11:4).

Mit dem TV Huntlosen nahm noch ein dritter Verein aus dem Landkreis in Dörnberg teil. Bei der ersten DM-Teilnahme des Vereins überhaupt schlugen sich die jungen Mädchen wacker. Nach dem fünften Platz in der Vorrunde gewann die Mannschaft in der Endrunde gegen den TV Unterhaugstett sogar ihr erstes Spiel überhaupt und belegte am Ende Platz 17. Bereits im Vorfeld machte Huntlosens Trainerin Friederike Rykena deutlich, dass es dem Team weniger ums Gewinnen, sondern viel mehr um die Teilnahme an sich geht. „Wir waren alleine schon ganz stolz, dabei zu sein“, sagte sie.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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