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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hitze hält Läufer nicht auf

01.07.2019

Steinkimmen Eine Stunde nach dem Start schlackerten bei Bürgermeisterin Alice Gerken bereits sechs schwarze Rundenbänder ums Handgelenk – und die Schirmherrin des zweiten Hospiz-Spendenlaufs lief auch die Runden sieben und acht noch mit einem Lächeln im Gesicht. „Das macht so einen Spaß!“, befand sie. Die 31 Grad im Schatten machten Alice Gerken ganz und gar nichts aus – einzig, dass sie vergessen hatte, Sonnencreme aufzutragen, wurmte sie ein wenig.

Neben Ganderkesees Gemeindeoberhaupt hatten sich am Samstag 177 weitere Läuferinnen und Läufer auf die 850-Meter-Runde um den Falkensteinsee beziehungsweise auf den 300 Meter langen Rundkurs für Kinder begeben. Sie alle sammelten auf dem Areal des Camping- und Ferienparks Falkensteinsee Runden zugunsten des Falkenburger Laurentius-Hospiz’. Dort soll in Kürze mit der Erweiterung der Wohnküche begonnen werden.

Ins Rennen ging auch das Hospiz-Team selbst – dazu zählte die jüngste Teilnehmerin: Akadi, die zwölf Wochen alte Tochter von Pflegedienstleiterin Carolin Pleis, hatte ein Schattenplätzchen im Kinderwagen, während ihre Mutter schob. Hospiz-Leiterin Maria Bohndieck war noch „Einzelstarterin“, wollte aber auch im siebten Monat zumindest noch einen kleinen Beitrag zum Gesamtergebnis leisten.

Besonders viel Puste benötigte Alina Beckmann, die sich ehrenamtlich im Hospiz engagiert: Die Dudelsack-Spielerin hatte sich als Motivationshilfe angeboten und absolvierte Runde um Runde ihr Instrument spielend. Wie sie legten auch einige andere Teilnehmer die Runden gehend zurück. Um Tempo ging es schließlich nicht – allein die zurückgelegte Strecke zählte.

Gleichwohl waren unter den Startern auch einige Profis, die den Lauf als Training, etwa für bevorstehende Marathons, verbuchten. Auch ein Trainer-Team der NWZ-Aktion „Lauf geht’s“ beteiligte sich. Mit 19 und 23 zurückgelegten Runden gehörten die drei zur Spitzengruppe. Ungeschlagen vorn lag am Ende aber Marvin Benecke (Lauftreff Adelheide) mit 30 Runden.

Im Starterfeld der Kinder waren indes Lasse und Tim Stelling (TV Falkenburg/TSV Ganderkesee) nicht zu schlagen: Sie liefen jeweils 44 Runden, also mehr als 13 Kilometer. Bei den Jugendlichen legte Lennart Hasselhop mit 13 großen See-Runden die weiteste Strecke zurück.

Insgesamt standen am Ende 1307 große und 547 kleine Runden zu Buche: zusammen 1275 Kilometer. „Wäre es ein Staffellauf gewesen, dann wären die Läufer an der französischen Mittelmeerküste gelandet“, verglich Manfred Eckhoff, der den Lauf zusammen mit seiner Frau Jana organisiert hatte.

Froh waren die Mitarbeiter der Hospiz-Trägergesellschaft „mission:lebenshaus“ vor allem darüber, dass trotz Hitze kein Läufer zu Schaden kam und die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes nicht tätig werden mussten. Dankbar waren die Läufer indes über eine Idee von Campingplatz-Betreiber Rik Geiger: Er hatte im Start-/Ziel-Bereich kurzerhand einen Rasensprenger an einen Mast montiert, so dass sich die Läufer in jeder Runde zusätzlich zu den angereichten Getränken auch äußerlich mit Wasser erfrischen konnten.


Mehr Fotos vom Lauf unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
  www.hospiz-spendenlauf.de 
Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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