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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

B-Jugend-Landesliga: Stenum hat als Liganeuling Ausrufezeichen gesetzt

05.08.2020

Stenum Vor fast einem Jahr starteten die B-Jugend-Fußballer des VfL Stenum in ihre erste Landesliga-Saison. Zwar deutet der achte Rang nicht darauf hin, doch die Mannschaft des Trainer-Duos um Maurice Kulawiak und Malte Tönjes erlebte ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Jahr. Es war zugleich auch das letzte Jahr bei den B-Junioren für die beiden Übungsleiter. Denn zur neuen Spielzeit steht ein neues Gespann an der Seitenlinie.

Tabellenplatz acht

„Im Endeffekt stehen wir da, wo wir uns vor der Saison verortet haben“, betont Kulawiak mit Blick auf die Abschlusstabelle. Mit einem Punkteschnitt von 1,33 nach 15 Spielen schloss der VfL die abgebrochene Spielzeit auf Platz acht ab – nie war der Aufsteiger in der 14er-Staffel tiefer platziert.

Mit dem Abstiegskampf hatten die Stenumer von Beginn an nichts zu tun. Trotzdem wäre aus Sicht von Kulawiak sogar mehr möglich gewesen: „Der Tabellenplatz entspricht nicht den Leistungen. Vom Potenzial her hätten wir noch ein, zwei Plätze klettern können.“

Erste Ausrufezeichen

Allzu viel Eingewöhnungszeit brauchte der Liganeuling nicht. Früh in der Saison setzten die Stenumer mit Siegen gegen die JSG Obergrafschaft (4:1) und SV Vorwärts Nordhorn (2:0) Ausrufezeichen. „Das waren gleich zu Beginn echte Highlights“, so Kulawiak. Gleichzeitig machten seine Schützlinge auch einen Lernprozess durch. „Wir haben schnell gemerkt, dass die Gegner in der Landesliga deutlich kaltschnäuziger sind als im Bezirk“, resümiert er und ergänzt: „Teilweise hat uns auch die letzte Kraft und Konzentration gefehlt. Das sind Kleinigkeiten, an denen wir mit den Jungs im Verlaufe der Saison gearbeitet haben.“

Kritik an Wertung

Die erste Landesliga-Spielzeit in der Stenumer Historie nahm schließlich aufgrund des Corona-Lockdowns ein abruptes Ende. Über die Quotientenregelung wurde die JSG Teglingen/Meppen/Schwefingen als Landesliga-Meister gekürt. Kulawiak hätte sich eine andere Wertung der abgebrochenen Spielzeit gewünscht. „Diese Regelung ist reine Schaumschlägerei des Verbands. Ich war für eine Annullierung der kompletten Saison wie in Thüringen. Nun haben wir durch die vielen Aufsteiger aufgeblähte Ligen. Zudem hätte ich mir eine klare Regelung aller Verbände gewünscht“, erklärt der VfL-Coach seine Überlegungen.

Kein Bezirkspokal

Insbesondere dem abgebrochenen Bezirkspokal trauert Kulawiak hinterher. Im Halbfinale hätten die Stenumer bei der JSG Nordenham-Abbehausen antreten müssen. „Es kann niemand so recht nachvollziehen, warum die Herrenmannschaften den Bezirkspokal im Elfmeterschießen beenden und wir nicht. Wir hatten schon ein bisschen auf das Finale geschielt“, ärgert sich Kulawiak.

Neue Trainer

Ein Entscheidungsschießen für die Ermittlung des Bezirkspokalsiegers wäre womöglich ein würdiger Abschied für das Trainerteam um Kulawiak und Tönjes geworden. „Die Arbeit mit den Jungs hat mir sehr viel Freude bereitet“, bekräftigt Kulawiak, der nunmehr die Geschicke der zweiten Herrenmannschaft des VfL leitet. Für die kommende Landesliga-Saison präsentierten die Stenumer mit Jan Mühlena und Henning Baier indes ein neues Duo an der Seitenlinie.

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