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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Bezirksliga: Bei Stenum kippt die Stimmung

16.04.2018

Stenum Die Stimmung kippt beim VfL Stenum, der Fußball-Bezirksligist steckt immer tiefer im Schlamassel. Das 0:1 (0:0) gegen Blau-Weiß Bümmerstede am Sonntag knüpfte nahtlos an die blamable 1:3-Schlappe bei Schlusslicht Rot-Weiß Sande an. Kampf und Einsatz ja, aber eben keine Punkte gegen einen keinesfalls stärkeren Gegner. Die anhaltende sportliche Talfahrt zwingt die Verantwortlichen zum Nachdenken.

„Wir haben die Seuche am Fuß, die Jungs tun mir leid. Sie haben das Maximum an Einsatz aus sich herausgeholt und eine Vielzahl an Chancen erarbeitet. Wieder ist es aber so, dass der Gegner durch ein Murmeltor die Punkte mitnimmt“, sagte Stenums Trainer Thomas Baake nach der bitteren und unverdienten Heimniederlage: „Es gilt, Ruhe zu bewahren und keine überstürzten Entscheidungen zu treffen. Gleichwohl wird es viele Gespräche geben, auch ich werde noch mal in mich gehen und genau überlegen, an welchen Stellschrauben man noch drehen könnte.“

Baake musste mit seinem Team durch ein 90-minütiges Wechselbad der Gefühle. In der ersten Hälfte waren die Hausherren am Drücker und trafen gleich zweimal das Torgestänge: Julian Dienstmaier zirkelte einen direkten Freistoß flach rechts an der Mauer vorbei und traf in der 14. Minute ebenso den Pfosten wie Maximilian Klatte mit einem Distanzschuss kurz vor der Pause. Nach einer knappen halben Stunde hatte Lennart Höpker nach einer mustergültigen Dienstmaier-Flanke die größte Gelegenheit, aber er vergab kläglich und schoss über das Gehäuse.

Hochkarätige Chancen der Stenumer wurden nach Wiederbeginn seltener, dafür meldete sich Bümmerstede mit gefährlichen Kontern zu Wort. Zweimal parierte der erneut zuverlässige VfL-Keeper Thorben Riechers in höchster Not gegen Marvin Krone (57.) und Timo Goldner (58.).

Der Aufreger des Tages spielte sich auf der anderen Seite ab: Dienstmaier brachte das Spielgerät in den gegnerischen Strafraum, aus dem Gewühl schoss der eingewechselte Waldemar Kelm – Gästetorwart Heini Thormann ließ die Kugel durch die Beine rutschen. Der Ball trudelte in Richtung Torlinie, aber war nach der Rettungsaktion des Keepers nach Ansicht des Schiedsrichterassistenten nicht mit vollem Umfang hinter der Linie. „Der war drin“, rief Dienstmaier zwar energisch in Richtung des Linienrichters, der sich seiner Sache jedoch sicher war. Damit nicht genug, denn zu allem Überfluss sorgte Bümmerstedes Mazlum Orke sechs Minuten vor dem Ende mit einem trockenen Linksschuss für die Entscheidung.

„Das Wort Abstiegskampf habe ich bisher vermieden, doch wir stecken mittendrin – das ist kein Zuckerschlecken. Wir müssen uns da rausziehen“, blickt Baake dem Endspurt sorgenvoll entgegen.

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