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Dauerbrenner hat Pause verdient

05.06.2019

Stenum Er ist der Dauerbrenner der Fußball-Bezirksliga: Marten Michael hat für den VfL Stenum keine Minute der vergangenen 30 Saisonspiele verpasst, sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und durfte sich mit seinem Team am Ende über den achten Tabellenplatz freuen. „Einen Spieler, der so vorangeht, den wünscht sich jeder Trainer“, sagt Stenums Coach Thomas Baake über seinen Defensivspezialisten. Egal wer in der Verteidigung für die Spiele ausfiel – auf Marten Michael war Verlass. „Ganz egal ob als Innenverteidiger oder als Links- und Rechtsverteidiger. Er hat seine Sache immer richtig gut gemacht“, lobt Baake.

Auch als im Verlauf der Rückrunde der Rücken bei Michael zwickte – die Nummer 19 des VfL ließ sich davon nicht abhalten, weiter auf dem Platz zu stehen. „Er hat unter der Woche eine Trainingseinheit ausgelassen, um dann am Wochenende auf dem Platz zu stehen“, sagt Baake. In den Bezirksliga-Begegnungen biss er die Zähne zusammen und stand mit einem Rückenstützverband auf dem Platz. Und: Von einer Sperre war er mit zwei Gelben Karten in der ganzen Saison auch weit entfernt. „Daran sieht man auch, wie seine Art ist, Fußball zu spielen“, sagt sein Trainer. „Er versucht die Szenen spielerisch zu lösen und ist ein sehr fairer Sportsmann.“

Marten Michael hatte somit großen Anteil daran, dass Stenum das gesteckte Saisonziel – einen einstelligen Tabellenplatz – erreicht hat. Mit einem 3:2-Sieg beim ESV Wilhelmshaven schaffte das Team sogar noch ein internes Ziel. „Wir wollten am Ende der Saison mehr Spiel gewonnen als verloren haben. Die Jungs haben sich gegen Wilhelmshaven noch einmal zusammengerissen und für den guten Abschluss gesorgt“, so Baake.

Zu kämpfen hatte er die gesamte Saison über mit vielen Ausfällen. „Insgesamt haben wir 43 verschiedene Spieler eingesetzt. Das hat es in Niedersachsen auf diesem Niveau wohl kaum gegeben“, vermutet der VfL-Trainer. In der Hinrunde ergänzten viele Nachwuchsspieler aus der A-Jugend, in der Rückrunde Akteure aus der zweiten Mannschaft und reaktivierte Spieler das Stenumer Bezirksliga-Aufgebot. Davon anmerken ließ sich die Mannschaft zunächst nichts – am zehnten Spieltag kämpften sich die Stenumer sogar auf den dritten Tabellenplatz und reisten so zum Spitzenspiel zu Tabellenführer VfL Wildeshausen. Hier nahm die Saison beim 0:0 dann – auch bedingt durch mehrere Verletzungen – eine Wendung. „Das Spiel hat unheimlich viele Kräfte gekostet“, erinnert sich Thomas Baake. Stenum rutschte an den nächsten Spieltagen in der Tabelle ab. „Der 3:2-Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause gegen Rastede war dann unheimlich wichtig für die Rückrunde“, erklärt der Coach. Mit einer starken Mentalität gelang es den Stenumern, sich im Tabellenmittelfeld zu halten.

Am Dienstagabend kam die Mannschaft noch einmal zum letzten Training in dieser Spielzeit zusammen – danach steht für alle eine einmonatige Sommerpause an. „Viele Spieler sind noch immer verletzt, einige brauchen eine Pause“, sagt Baake. Am 2. Juli wird er seine Mannschaft für die Saison 2019/20 versammeln. „Die ersten 14 Tage werden dann sehr intensiv werden“, kündigt der Coach bereits an. So ist für den 13. und 14. Juli ein Trainingslager geplant.

Hochrücken werden einige Spieler aus dem Kader der A-Junioren, die die Bezirksliga-Tabelle derzeit anführen: „Tom Geerken, Silas Dohrmann, Fynn Brenneiser und Niklas Reckler werden zur kommenden Saison in unseren Kader rücken“, sagt Thomas Baake. In der Saisonvorbereitung werde außerdem Jan-Luca Rustler beim Herrenteam mittrainieren. „Er hat in der Bezirksliga der A-Junioren bisher 33 Tore geschossen und sich die Vorbereitung bei uns verdient“, sagt der Coach. Während der Saison soll der Nachwuchsspieler dann in der A-Jugend auflaufen – auf lange Sicht aber für das Stenumer Männerteam aufgebaut werden.

Dazu werden die Neuzugänge Daniel Götz (Habenhauser FV), Fabian Wilshusen (Lemwerder SV) und Cedric Rutz (TuS Hasbergen) künftig das Stenumer Trikot überstreifen. Dazu stünde der Verein, so Trainer Baake, mit weiteren Spielern in Kontakt – in Kürze sollen ihnen also noch weitere Spieler nach Stenum folgen.

Durch den breiteren Kader erhofft sich der VfL, noch besser auf mögliche Ausfälle reagieren zu können. Und gemeinsam mit Dauerbrenner Marten Michael sollen sie dafür sorgen, dass der VfL Stenum auch in der kommenden Saison wieder in der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Bezirksliga mitmischt.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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