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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Standardsituationen brechen Stenumern das Genick

07.05.2018

Stenum Die Bezirksliga-Kicker des VfL Stenum schaffen es einfach nicht, im Kampf um den Klassenerhalt den Deckel drauf zu machen. Immer wieder kassieren sie zwischendurch äußerst schmerzhafte Nackenschläge und treten somit in der Tabelle auf der Stelle. Der Reigen an Spielen, in denen die Stenumer einen 1:0-Vorsprung herschenken, fand am Sonntag seine Fortsetzung: Beim SV Eintracht Wiefelstede unterlag die Elf von Trainer Thomas Baake in buchstäblich letzter Sekunde mit 1:2. Zur Halbzeit waren die Gäste noch auf der Siegerstraße.

„Uns haben mal wieder zwei Standards das Genick gebrochen“, verwies Baake auf die beiden überflüssigen Gegentreffer. Das 1:1 resultierte aus einem Foulspiel von Julian Dienstmaier im Strafraum – den fälligen Elfmeter verwandelte Henning Röbke gegen VfL-Keeper Thorben Riechers. In der dramatischen Schlussphase bugsierte Jens Lübben den Ball in der dritten Minute der Nachspielzeit nach einer Ecke per Kopf in die Maschen und löste mit dem „Lucky Punch“ riesigen Jubel bei den eigenen Anhängern und Mitspielern aus. Direkt nach dem Tor pfiff der Unparteiische Frederick Blancke (Oldenburg) das Spiel ab.

Mit dem Dreier gegen Stenum wahrte Wiefelstede die winzige Chance, doch noch aufs rettende Ufer zu springen. Dafür müsste das Team allerdings in den verbleibenden sechs Partien noch einen Zwölf-Punkte-Rückstand gegenüber Stenum wettmachen. „Das ist jetzt eine Einstellungssache, und die haben wir heute vermissen lassen“, nahm Baake seine Schützlinge nach dem Patzer in dem wichtigen Kellerduell ins Gebet. Statt den Vorsprung gegenüber Wiefelstede mit einem Sieg auf 18 Punkte entscheidend auszubauen, ist das Abstiegsgespenst in Stenum nach wie vor zugegen.

Dabei hatte Maximilian Klatte nach einer gelungenen Kombination auf dem rechten Flügel nach Zuspiel von Waldemar Kelm mit dem linken Fuß das 1:0 für die Gäste erzielt (12.). Zum wiederholten Male reichte der dünne Vorsprung nicht – der Schuss ging im zweiten Durchgang nach hinten los. „Im nächsten Spiel erwarte ich eine Reaktion, es müssen Typen auf dem Platz stehen“, sagte Baake. Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) steht die Auswärtsaufgabe gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Oldenburg an.

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