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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Stenum lauert weiter auf Spitzenposition

22.12.2017

Stenum /Harpstedt /Wildeshausen Die Fußball-Bezirksliga der B-Junioren weilt in der Winterpause. Während sich der VfL Stenum in Lauerstellung zu den Spitzenpositionen befindet, kämpft der VfL Wildeshausen um den Klassenerhalt. Die JSG DHI Harpstedt hält sich derweil in ruhigem Fahrwasser auf.

 VfL Stenum

4. Platz (9 Spiele/21 Punkte/54:14 Tore): 11:0, 10:2, 9:1 – der VfL Stenum feierte in der Hinserie einige Kantersiege. Dennoch hinkt das Team von Trainer Maurice Kulawiak dem makellosen Primus TSV Abbehausen sowie dem Tabellenzweiten Emstek/Höltinghausen durch Niederlagen in den direkten Duellen hinterher. „Insgesamt bin ich zufrieden, aber es ist noch Luft nach oben“, fasst Kulawiak die Hinrunde mit Blick auf die beiden Saisonpleiten zusammen.

Der Coach betont gleichzeitig: „Alle sind motiviert. Viele haben einen großen Sprung gemacht, es herrscht großer Konkurrenzkampf. Die Arbeit mit den Jungs bereitet mir enormen Spaß.“ Insbesondere die Geschlossenheit hebt Kulawiak hervor: „Die Jungs sind als Mannschaft zusammengewachsen. Es herrscht ein toller Zusammenhalt.“ So habe sein Team auf die beiden Saisonpleiten gut reagiert – bestes Beispiel sei das 0:2 im Spitzenspiel gegen Emstek gewesen. Anschließend folgte mit einem 9:1 gegen den VfL Oldenburg II die „beste Saisonleistung“.

In der Rückrunde steht dem VfL eine Reihe von Nachholspielen bevor. Die Kulawiak-Elf bestritt schließlich in diesem Jahr die wenigsten Partien der Liga (9). „Wir hätten gerne noch mehr Spiele in diesem Jahr gemacht, so kommen im Frühjahr einige englische Wochen auf uns zu“, weiß der Coach.

Helfen soll dabei Walat Hasso, der nach Knie- und Beckenproblemen wieder mit dem Fußballspielen beginnt. „Er ist ein sehr variabler Spieler“, beschreibt Kulawiak seinen Neuzugang und ergänzt: „Er macht sich sehr gut und wird uns weiterhelfen.“

 JSG DHI Harpstedt

8. Platz (11 Spiele/13 Punkte/25:36 Tore): Ein Wechselbad der Gefühle erlebte die JSG DHI Harpstedt in dieser Hinrunde: Die Schützlinge von Trainer Diemo Spitz starteten mit fünf Niederlagen in Serie, rehabilitierten sich allerdings im Verlaufe der Spielzeit durch wichtige Erfolge gegen die Abstiegskandidaten Eintracht Oldenburg (4:0), Garrel (4:0) und Wildeshausen (3:1). „Wir hatten ein schweres Auftaktprogramm. Unzufrieden war ich nur über unser erstes Spiel gegen JSG Apen/Gotano/Augustfehn, als wir mit 4:6 verloren haben. Da ist einiges schief gelaufen“, erinnert sich Spitz, der angesichts des angestrebten Platzes im Tabellenmittelfeld ein positives Fazit zieht: „Mit einem Großteil der Leistung sowie der Entwicklung bin ich zufrieden. Vor allem in der Partie gegen Garrel haben die Jungs stark gespielt.“

Das Ziel in der Rückrunde sei es, mindestens die gleiche Punktzahl zu erreichen, fordert Spitz. Personelle Veränderungen werde es dafür in der Winterpause nicht geben, so der Coach: „Ich sehe unseren Kader für die Bezirksliga-Rückrunde gerüstet.“

 VfL Wildeshausen

13. Platz (10 Spiele/4 Punkte/10:32): Dass dem VfL Wildeshausen als Aufsteiger eine schwierige Spielzeit bevorsteht, war zu erahnen. Dass sich der hauptsächlich jüngere Jahrgang (2002) mit lediglich einem Sieg aus zehn Partien jedoch als Tabellenvorletzter in die Winterpause verabschiedet, sei dennoch „sicherlich enttäuschend“, räumt auch Trainer Matthias Ruhle ein.

„Wir müssen ein ernüchterndes Fazit ziehen“, sagt der Coach und gibt sich gleichzeitig kämpferisch: „Man muss berücksichtigen, dass uns noch drei Begegnungen fehlen. Zudem haben wir noch zwei Spiele gegen Eintracht Oldenburg, in denen wir punkten müssen. Wir können da unten rauskommen.“

Dafür müssen unter anderem die Duelle gegen direkte Konkurrenten gewonnen werden. Bisher verlor die Ruhle-Elf gegen den Drittletzten Garrel (0:2) sowie gegen den Viertletzten JSG Lastrup/Kneheim/Hemmelte (0:3). „Leider war es schwierig, in diesen Spielen Leistung zu bringen. Wir mussten jeweils aus der kalten Hose heraus spielen, da wir auf unseren Plätzen nicht trainieren konnten“, betont Ruhle, der die Trainingsbedingungen allerdings nicht als Ausrede gelten lassen will: „Wir müssen uns selbst hinterfragen.“

Um am Ende über dem ominösen Strich zu stehen, wird die B-Jugend fortan von den C-Junioren unterstützt. „Wir haben uns bereits für ein anderes Kaderbild zusammengesetzt, da wir in der Hinrunde nur 16 Spieler hatten. Wer die Motivation jetzt vermissen lässt, wird durchgereicht“, bekräftigt Ruhle.

Für die Rückrunde wünscht sich der Coach mehr Punkte: „Wir sind gerade dabei zu reifen. Den Klassenerhalt haben wir immer noch in der eigenen Hand.“

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