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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL-Frauen drehen nach Rückstand mächtig auf

14.08.2018

Stenum /Wildeshausen Die Fußballerinnen aus dem Landkreis sind mit Punkten in die neue Bezirksliga-Saison gestartet. Während sich der VfL Wildeshausen mit einem Remis bei Eintracht Oldenburg begnügen musste, gewann der VfL Stenum auf heimischem Platz deutlich.

VfL Stenum - Polizei SV Oldenburg 4:1 (2:1). Einen überzeugenden Einstand erlebte Maurice Kulawiak an der Seitenlinie des VfL Stenum. Dabei sah sich seine Mannschaft nach nicht einmal acht Minuten mit einem Rückstand konfrontiert. Lena Finger brachte die Gäste mit einem Drehschuss in den oberen Torwinkel in Front. Dazu musste Kulawiak seine eigentliche Taktik bereits in den ersten Minuten „über den Haufen werfen“. „Wir waren eigentlich davon ausgegangen, dass die Oldenburgerinnen mitspielen. Stattdessen haben sie sich weit zurückgezogen“, so der neue Trainer der VfL-Frauen.

Dazu agierten die Gäste mit einem Libero. „Das habe ich in meiner Trainerlaufbahn ehrlich gesagt noch nicht erlebt“, so Kulawiak. Doch auch die neue Situation meisterte seine Mannschaft, Katrin Stefanski erzielte in der 21. Minute den 1:1-Ausgleich. Nur zehn Minuten später brachte Sophie Eilers die Gastgeberinnen in Führung. „Wir haben alles über den Haufen geworfen – das hat geklappt“, sagte Kulawiak, der fortan ein sehr einseitiges Spiel sah.

Marie Geerken (60. Minute) und Katrin Stefanski (78.) trafen im zweiten Abschnitt zum verdienten Sieg. „Die Frauen ziehen alle sehr gut mit“, sagte der VfL-Coach.

SV Eintracht Oldenburg - VfL Wildeshausen 2:2 (2:1). Licht und Schatten zeigten die Wildeshauserinnen bei ihrem Auftritt in Oldenburg. Die Mannschaft von Trainer Sven Flachsenberger lieferte zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten ab – und hatte auf der Rückreise einen Punkt im Gepäck. „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Wir haben überhaupt keinen Zugriff bekommen und völlig zurecht mit 0:2 zurückgelegen“, sagte er über den Start der Begegnung. Nach acht Minuten brachte Julia Konietzny die Gastgeberinnen bereits in Führung, nach 30 Spielminuten baute der SV die Führung noch weiter aus.

Den ersten positiven Akzent setzte die eingewechselte Kira-Lysan Meyer mit ihrem Tor zum 1:2-Anschluss (38.). Im zweiten Durchgang dominierte der VfL dann die Partie. „Es war komplett umgekehrt. Nun waren wir am Drücker, haben nur noch zwei Schüsse zugelassen“, berichtete Flachsenberger. Meyer sorgte in der 65. Minute mit ihrem zweiten Treffer für den 2:2-Ausgleich. Danach hatte Wildeshausen noch zwei weitere hochkarätige Chancen. „Wenn wir die rein machen, dann fahren wir als Sieger nach Hause“, ärgerte sich der VfL-Coach, der froh war, dass seine Mädels „zumindest die richtige Reaktion“ gezeigt hätten. Das Unentschieden sei am Ende gerecht gewesen.

Sönke Spille
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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