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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Stenums Frauenabteilung wird zur Ippener-Filiale

17.06.2014

Stenum /Groß Ippener In der Fußball-Bezirksliga gab es zum Saisonende in Sachen Meisterschaft und Abstieg so manche Kuriositäten. Diese rissen nun auch nach dem letzten Spieltag nicht ab: Denn der VfL Stenum, sportlich als Tabellenneunter eigentlich schon abgestiegen, konnte doch noch den Klassenerhalt feiern. Für die Mannschaft von VfL-Trainer Stephan Wilken hätte es sogar mehrere Optionen gegeben, um in der Liga zu bleiben. Letztendlich war es in der vergangenen Woche der freiwillige Rückzug des Ligarivalen TSV Ippener, der den Stenumerinnen die Tür öffnete.

„Wir haben zu wenig Spielerinnen, mit 13 überstehst du keine Saison“, sagte TSV-Vorsitzender Jens Riese. Er äußerte sich enttäuscht über die entstandene Situation und gestand ein: „Uns fehlt leider der Nachwuchs.“ Sportlicher Höhepunkt des Frauenfußballs beim TSV seien der Aufstieg in die Bezirksliga und der Kreispokalsieg vor drei Jahren gewesen. Ob und wann es in Groß Ippener solche Erfolge noch einmal zu bejubeln gibt, darf aufgrund der aktuellen Situation bezweifelt werden.

Dafür könnte es beim VfL Stenum nun zu einem größeren Aufschwung kommen, denn dort profitiert man von der Abmeldung des TSV Ippener gleich im doppelten Sinn. „Aus Groß Ippener werden viele Spielerinnen zu uns kommen“, kündigte Wilken an. Und auch auf der Trainerbank steht eine Veränderung an. Denn Wilken wird das Kommando an Diana Decker, bisherige Trainerin des TSV Ippener, abgeben. Neben den neuen Spielerinnen des TSV kündigte Wilken mit Nicole Kluth (TSG Seckenhausen-Fahrenhorst), Vanessa Philipp (TSV Bierden) und Luisa Heck (TSV Ganderkesee) noch mehr Zugänge an. „Mit weiteren Spielerinnen führen wir Gespräche. Wir werden mit 33 Spielerinnen in die Vorbereitung gehen und den Kader dann auf 21 reduzieren“, erklärte Wilken in Absprache mit Decker. Der Unterbau wird eventuell mit einer dritten Frauenmannschaft verstärkt. Ein ehrgeiziges Ziel hat Wilken mit seinem VfL bereits im Blick: „Langfristig wollen wir nicht in der Bezirksliga bleiben, sondern uns für höhere Aufgaben empfehlen.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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