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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Stimme ist weg – die Laune nicht

28.02.2017

Ganderkesee Nach diesem Faschings-Wochenende hat die Prinzessin bestimmt viel zu erzählen, also fragen wir sie mal. Es bleibt beim Versuch: Anke Paukstat hat ihre Stimme am Montagnachmittag so gut wie verloren. Mehr als ein heiseres Krächzen gelingt Anke III. nicht, als Prinzenpaare und Präsidium der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) der NWZ-Redaktion den traditionellen Rosenmontagsbesuch abstatten. Das Schietwetter vom Sonnabend ist auch an den Tollitäten nicht spurlos vorübergegangen.

„Ich war ja schon froh, dass es vor dem Umzug nicht geregnet hat“, sagt Prinz Christian I., der für seine Prinzessin das Sprechen mit übernimmt. So konnten sie wenigstens trocken den Prinzenwagen auf dem Arp-Schnitger-Platz besteigen. Dort wurden Prinzenpaar und Ehrendamen am Sonnabend aber ebenso von den Wetterunbilden erwischt wie die 4000 Narren, die dann an ihnen vorbeizogen. Und als schließlich alle Gruppen durch waren und der Prinzenwagen sich dem närrischen Lindwurm abschließend anschloss, hatte der Regen noch einen nachteiligen Effekt für Ganderkesees Tollitäten: Es mangelte entlang der Umzugsstrecke an jubelnden Untergebenen. „Ich hatte den Eindruck, dass viele nicht mehr auf uns warten wollten“, gibt Christian I. zu. Er kann es dem Narrenvolk nicht verübeln: Im Dauerregen braucht man irgendwann keinen Bonbonregen mehr – selbst wenn der von Prinzenhand geworfen wird.

Schlüsselrückgabe und „Beerdigung“

Die 66. Session des Ganderkeseer Faschings ist so gut wie vorüber. Nach den Rosenmontags-Partys haben die Narren an diesem Dienstag Ruhe. Am Mittwoch um 17 Uhr empfängt Bürgermeisterin Alice Gerken die Prinzenpaare zur Rückgabe der Rathausschlüssel bei einem Heringsessen.

Beerdigt wird der Fasching am Aschermittwoch. Prinzenpaare und GGV-Vertreter treffen sich um 19.30 Uhr beim Hotel Thiemann, Neddenhüsen 16, und marschieren zur Dummbäke am Schlutterweg, wo der Fasching im symbolischen Sarg mit einem letzten „Hinein und he geiht“ zu Wasser gelassen wird.

Anke Paukstat und Christian Schütte haben den Höhepunkt ihrer Prinzenpaar-Session trotzdem vollauf genossen. Unvergesslich bleibt für den Prinzen besonders der Vorbeimarsch seiner Umzugsgruppe „Atemlos“, mit der Christian Schütte – und auch Kinderprinz Tade I. (Lindemann) – sonst immer um den Ring ziehen. „Wenn die eigene Gruppe einen begrüßt, das ist schon etwas Besonderes.“ Bereits beim Mittagessen im Autohaus Hoppe hatten die Atemlosen „ihrem“ Prinzen ein Ständchen dargeboten, frei nach Helene Fischer.

Überhaupt: Die vielen kleinen Momente haben bei Christian Schütte teils mehr Eindruck hinterlassen als die großen Auftritte bei Büttenabenden und Umzug. „Was da alles abläuft und zu organisieren ist – das merkt man ja erst, wenn man in diesem Amt ist.“ Der Respekt des Prinzen vor seinem „Hofstaat“ von der GGV kommt von Herzen.

Ebenso der Dank an seine Nachbarn: „Gigantisch, was die gemacht haben“, lobt er den aufwendigen Ballonschmuck auf seinem Prinzenhof an der Grüppenbührener Landstraße. Und den Luftballons konnte – anders als bei der Prinzessin – nicht mal das Wetter etwas anhaben.

Hergen Schelling
Agentur Schelling (Leitung)
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2741

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