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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Stürmischer Start in die Saison

21.03.2016

Große Höhe Eigentlich wollten die Segelflieger vom Luftsportverein (LSV) Delmenhorst die Saison mit ihren ersten Flügen am Sonntag einleiten – doch eine dichte Wolkendecke über der Großen Höhe und beinahe stürmische Winde machten ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Die Enttäuschung der Luftsportler wich allerdings schnell Gelassenheit: Die freie Zeit nutzten sie dazu, die Flugzeug-Hangars sowie die insgesamt sieben Segelflugzeuge und einen Motorsegler saisonbereit zu machen.

„So schlimm ist das gar nicht, dass es noch nicht losgeht“, fand Vorsitzender Achim Gesierich. „Jeden, der heute zum Fliegen gekommen ist, haben wir zum Arbeiten eingespannt.“ Schließlich baue man am Haupthaus des Vereins gerade eine Erweiterung des Aufenthalts- und Schulungsraumes an. Da gebe es noch einiges zu tun.

Bereits in den Wintermonaten hatten sich die gut 30 bis 40 aktiven Mitglieder des Vereins um die Wartung ihrer Flugzeuge, die Instandhaltung des Flugplatzes und um den Umbau gekümmert. Letzte Feinheiten stünden nun aber noch aus, so der Vorsitzende.

„Die Flugzeuge wurden letztes Wochenende von einem Prüfer abgenommen, jetzt müssen zum Beispiel noch die kleinen Lackschäden beseitigt werden“, berichtete einer der Hobby-Flieger. Ein Kratzer sei schließlich nicht nur ein Schönheitsfehler am Fluggerät, sondern habe auch negativen Einfluss auf den Flug selbst. „Je glatter der Lack, desto besser fliegt das Gerät.“

Die ersten Segelflugzeuge konnten demnach trotz des Wetters bereits aus ihren Anhängern hervorgeholt werden. „Richtig los geht es dann wahrscheinlich doch erst am Osterwochenende“, verriet Pressewartin Bärbel Krüger. Zuverlässige Wetterprognosen für die betreffenden Tage gebe es zwar noch nicht, aber man sei zuversichtlich.

Die ersten Kurse beim LSV Delmenhorst starten dann Anfang Mai. „Vom 1. bis 7. Mai haben wir hier einen Streckenflug-Lehrgang“, berichtete Fluglehrer Andreas Gesierich. „Beim Streckenfliegen geht es darum, Wolken zu beobachten und die besten Winde abzupassen – da muss man sich konzentrieren.“ Diese Form der Konzentration sei nicht anstrengend, sondern mache Spaß: „Es ist einfach schön zu sehen, wie sich die Erde unter einem verändert – mal sind die Wiesen und Wälder grau, mal grün, aber sie sehen nie gleich aus.“

Désirée Senft Volontärin / NWZ-Redaktion
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