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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Sv Moslesfehn: Neustart nach schwerem Jahr

20.07.2020

Südmoslesfehn Nicht nur das Corona-Jahr 2020 hat dem Sportverein (SV) Südmoslesfehn – wie vielen anderen Vereinen auch – einen schweren Schlag versetzt. Schon das Jahr 2019 war nicht leicht. Im September starb Vorsitzender Jürgen Ebeler, der bereits Monate zuvor krankheitsbedingt ausgefallen war. Und auch die zweite Vorsitzende Sarah Hellmuth konnte sich aus beruflichen Gründen nicht so kümmern, wie es vielleicht erforderlich gewesen wäre.

Judoka, Läufer und Ballspieler

Für Kinder von acht bis 13 Jahren soll eine Gruppe ab September jeweils montags von 16 bis 17 Uhr in der Sporthalle an der Korsorsstraße stattfinden. Jugendliche und Erwachsene bis 75 Jahre trainieren dienstags von 19 bis 21 Uhr. Interessierte melden sich bei Trainer Uwe Wessels unter Telefon   0 44 81/422 70 75.

Mitstreiter sucht auch die Laufgruppe des SV, die sich immer freitags um 19 Uhr am Vereinsheim trifft. Übungsleiter Peter Rings, Telefon   0176/52952745, ermuntert zur Teilnahme.

Über Zuwachs freuen würde sich auch die Ballspielgruppe für Kinder ab sechs Jahren unter der Leitung von Christina Gnodtke-Hönnig und Kathrin von der Pütten. Sie sind immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr in der Sporthalle aktiv. Anmeldungen sind erbeten unter Telefon  0 44 07/91 47 70.

Hoffnung schöpfte der rund 300 Mitglieder starke Verein im März mit der Wahl einer ungewöhnlich jungen Führungsspitze: Die 25-jährige Faustballerin Michèle Werth wurde als Vorsitzende und der 18 Jahre alte René Förster als ihr Stellvertreter gewählt. Kaum waren sie im Amt, kam das Corona-Virus und das Vereinsleben kam zum Erliegen.

Viele Judoka ausgetreten

Ein Projekt des neuen Führungsduos war die Wiederbelebung der Judo-Abteilung, die bislang in den Händen der alten Vereinsspitze lag. „Vor allem die Jugendlichen haben sehr an Jürgen Ebeler gehangen“, erzählt Michèle Werth. Mit seinem Tod sei eine große Lücke gerissen worden. Die Judoabteilung mit ihren rund 30 Mitgliedern lag förmlich am Boden. Viele seien aus dem Verein ausgetreten, bedauern die Vorsitzende und Kassenwart Ralf Pfleger.

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„Wir haben lange einen neuen Judo-Trainer gesucht, aber leider ohne Erfolg“, erinnert sich Werth. Über die Witwe von Jürgen Ebeler sei dann der Kontakt zu Uwe Wessels aus Sandkrug zustande gekommen. „Jetzt, wo wir wieder Kontaktsport machen dürfen, wollen wir versuchen, die Judo-Abteilung neu aufzubauen“, sagt die Vereinschefin. Im September sollen die neuen Kurse für Kinder und Erwachsene starten, sofern es die dann geltenden Corona-Regelungen erlauben.

Uwe Wessels, der seit seinem zwölften Lebensjahr Judo betreibt, verfügt nicht nur im Judo über den 3. Dan, sondern auch über verschiedene Grade in anderen Kampfsport- und Kampfkunstarten, wie im Jiu-Jitsu. Außerdem vermittelt der 56-jährige Hüne (Körpergröße 1,97 Meter) Trainingsinhalte zu den Themen Selbstbehauptung und Zivilcourage. Der Freiberufler entwickelte dazu das Women-Self-Defence-System (Frauen-Selbstverteidigungs-System), das er u.a. mit dem Weißen Ring in Seminaren für Mädchen und Frauen vermittelt.

„Den Zusammenhalt und die Kommunikation im Verein fördern“, das sind die Ziele, die sich Michèle Wert für ihre Amtsperiode gesetzt hat. Vorbild dafür ist für sie der TV Brettorf, in dem die Faustballerin mit Bundesliga-Erfahrung groß geworden ist. Erst seit fünf Jahren ist die medizinische Fachangestellte Mitglied im SV Moslesfehn.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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