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Sperrung der A29 in Oldenburg
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Sperrung der A29 in Oldenburg

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Teamwork vor und hinter den Kulissen

22.02.2010

STENUM „Ihr könnt jetzt aus euren Sauerstoffzelten kommen, damit wir noch ein schönes Finale sehen“, frotzelte Hallensprecher Ralf Krusche den beiden besten Altsenioren-Mannschaften des Turniers zu. Augenzwinkern war erlaubt bei der Hallen-Meisterschaft der Spielgemeinschaft Oldenburg-Land/Delmenhorst, die erstmals vom VfL Stenum II in der Halle am Altengraben ausgerichtet wurde.

„Viele kennen sich seit Jahrzehnten. Das macht die gute Stimmung aus“, sagte Turnierleiter Werner Bruns. Dann musste er ran: Das Finale bestritt sein VfL II gegen den Titelverteidiger FC Hude.

Bis dahin waren schon zwei Fußballtage absolviert. Am Freitag hatten die Vorrundengruppen A und B „Spannung pur“ geboten, lobte Bruns. Am Sonnabend folgten die Gruppen C und D. Unangenehm fiel lediglich SV TuR Abdin Delmenhorst auf, der unentschuldigt fehlte.

So traten am Sonntag acht Mannschaften zur Endrunde an, die sich in zwei Gruppen teilte: In der ersten spielten der VfL Stenum II, VfL Stenum Ü 50, der FC Hude sowie der Delmenhorster TB. Gruppe B wurde gebildet aus dem VfL Stenum I, dem TSV Ganderkesee I, dem TV Falkenburg und TuS Heidkrug.

Eigentlich hatte sich auch RW Hürriyet als Sieger der Gruppe D qualifiziert, doch er verzichtete. Die Mannschaft war mit einigen Spielern von Hicretspor angetreten – mit Genehmigung der Turnierleitung. „Die spielen auch in der Liga für Hürriyet, deshalb war das in Ordnung“, teilte Bruns mit. Hurriyet habe dennoch abgesagt, um Diskussionen zu vermeiden.

In Gruppe A setzten sich der VfL Stenum II (9 Punkte, 5:1 Tore) und Vorjahressieger FC Hude (6, 8:2) deutlich an die Spitze und qualifizierten sich für das Halbfinale.

In der Gruppe B ging es enger zu; schließlich setzte sich Heidkrug als Tabellenerster (7, 6:1) vor dem TV Falkenburg (4, 5:5) durch. VfL Stenum I (4, 4:4) schied überraschend aus.

Stenum II machte es im Halbfinale besser und siegte gegen Falkenburg mit 3:0. Im zweiten Halbfinale setzte sich der FC Hude gegen Heidkrug mit 3:1 durch. Heidkrug holte sich den dritten Platz mit 4:2 im Neunmeterschießen.

Das Finale begann verhalten; Hude wartete ab, Stenum ließ den Ball in der eigenen Hälfte laufen. Dann verlor Hude den Ball leichtfertig am VfL-Strafraum. Stenum spielte einen schnellen Konter in Überzahl aus, den Andreas Evers in der vierten Minute zum 1:0 versenkte. Hude musste nun kommen, das Spiel wurde munterer. Der FCH erspielte sich in der Folge sogar leichtes Übergewicht: Einmal reagierte VfL-Torwart Edmund Jung glänzend und fischte den Ball noch aus dem Eck. Das Tor machen schließlich die gedankenschnelleren Stenumer. Ein Freistoß im Mittelfeld, Rainer Oltmann wurde auf links geschickt und schloss in der achten Minute zum 2:0 ins lange Eck ab. Von da an hatten die Gastgeber die Partie im Griff, ließen sogar manche Chance aus.

Jens Sandau, Trainer des FCH, gratulierte: „Stenum war einfach kaltschnäuziger und hat seine Chancen genutzt.“ VfL-Trainer Hartmut Dönike lobte vor allem seine Abwehr: „Nur ein Gegentor in der Endrunde – das sagt doch alles.“ Bruns dankte seiner Mannschaft für den guten Zusammenhalt vor und hinter den Kulissen: „Wir sind als Einheit aufgetreten, das hat den Erfolg ausgemacht.“ Bruns merkte lediglich an, dass die Schiedsrichter mache Grätsche konsequenter mit Zeitstrafen hätten ahnden können. Erich Meenken, Vorsitzender des Fußballkreises Delmenhorst, lobte vor allem die Fairness aller Teams.

Timo Ebbers Ltg. / Online-Redaktion
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