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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tischtennis: Aufsteiger vor schwerer Mission

29.09.2017

Frage: Als letzte Oberliga-Mannschaft greift nun auch der TV Hude ins Ligageschehen ein. Wie sehr fiebern Sie dem Start entgegen?

Lingenau: Grundsätzlich sind wir heiß. Wir haben eine elfwöchige intensive Saisonvorbereitung absolviert. Da möchte man dann schon, dass es irgendwann auch wirklich losgeht. Auf der anderen Seite haben wir mit Florian Henke und Dietmar Scherf gerade zwei angeschlagene Spieler (Knieprobleme). Das passt vom Zeitpunkt eher schlecht. Auch sind die anderen Mannschaften bereits im Wettkampfmodus, in welchen wir uns erst reinkämpfen müssen – vielleicht ein Nachteil für den Saisonauftakt.

Frage: Beim Blick auf die neue Aufstellung fällt besonders der Name Ryan Farrell ins Auge. Er setzt den Reigen an nordirischen Spielern nach Peter Graham und Zak Wilson in Hude fort. Welchen Eindruck haben Sie bislang vom „Irland-Import“ gewonnen?

Lingenau: Erst einmal möchte ich unseren Sponsoren danken, ohne die es nicht möglich wäre, dass Ryan uns verstärkt. Sie übernehmen Teile der Flugkosten beziehungsweise bieten eine Bleibe für seine teils längeren Aufenthalte bei uns. Aber auch meine jungen Teamkollegen Florian Henke, Jonas Schrader und Pierre Barghorn nehmen Ryan häufiger privat auf und unternehmen etwas mit ihm zusammen, so dass er sich bei uns wohl fühlen kann. Spielerisch wie menschlich hat Ryan bisher einen guten Eindruck gemacht. Wir glauben, dass er im mittleren Paarkreuz eine echte Verstärkung für uns ist.

Frage: Im oberen Paarkreuz haben Sie Ihren Platz neben Florian Henke für Jonas Schrader geräumt. Keine Frage, er war mit 11:2 Siegen im mittleren Verbandsliga-Paarkreuz das Maß der Dinge. Aber kann er den starken Spitzenleuten der Konkurrenz standhalten?

Lingenau: Die aktuelle Oberligasaison wird eine besondere. So stark wie jetzt war die Liga in den letzten zehn Jahren nicht mal im Ansatz. Das gilt insbesondere auch für das obere Paarkreuz. Egal wer von uns dort spielen würde, er ist in jedem einzelnen Spiel Außenseiter und wird einen extrem schweren Stand haben. Das gilt so auch für Jonas.

Frage: Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen im Team?

Lingenau: Wir sind eine gute Mischung mit vier jungen, hungrigen Spielern, die allesamt noch nie in der Oberliga gespielt haben. Sie sorgen für den nötigen Ehrgeiz – auch im Training. Gleichzeitig bringen sie aber auch den Partyfaktor ins Team ein, der vielleicht wichtig werden könnte, um die Stimmung trotz vieler Niederlagen hoch zu halten. Mit Dietmar Scherf und mir sind dann noch zwei erfahrene Kräfte dabei, die für einen gesunden Ausgleich sorgen. Das Team an sich ist unsere Stärke.

Frage: In der Oberliga spielen zehn Mannschaften, im Tabellenkeller werden zwei Absteiger und ein Relegationsteilnehmer gesucht. Um die Liga sicher zu halten, ist also Platz sieben erforderlich. Erreicht der TVH das rettende Ufer?

Lingenau: Das ist im Grunde leider völlig ausgeschlossen. Alle Experten sind sich sicher, dass wir am Ende abgeschlagen den letzten Platz belegen werden. Das ist auch eine realistische Einschätzung. In den meisten anderen Jahren hätten wir mit unserer jetzigen Mannschaft zumindest eine Chance auf den Klassenerhalt gehabt. Doch in diesem Jahr haben alle anderen Mannschaften unfassbar stark aufgerüstet. Somit wird es im Abstiegskampf gleich mehrere Mannschaften erwischen, die in anderen Jahren um die Meisterschaft mitgespielt hätten. Wir selbst haben uns vorgenommen, in jedem einzelnen Spiel das Optimale herauszuholen. Vor allem unsere jungen Spieler sollen sich weiterentwickeln. Vielleicht können wir ab und an mal ein Team ärgern und den einen oder anderen Punkt ergattern. Der Abstieg wird aber leider nicht zu verhindern sein.

Frage: Bledeln und Mitaufsteiger Algesdorf stehen an diesem Wochenende auf dem Programm. Wie viele Punkte sind realistisch?

Lingenau: Realistisch sind null Punkte. Gegen Bledeln sind wir völlig chancenlos. Die spielen vorne mit. Gegen Algesdorf wollen wir aber das erste Mal auf uns aufmerksam machen und zeigen, dass man die Punkte gegen uns auch nicht geschenkt bekommt. Etwas Zählbares mitnehmen können wir aber auch hier nur dann, wenn wirklich alles zu 100 Prozent zusammen passt. Kämpfen werden wir dafür aber auf jeden Fall.

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