• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

BEZIRKSLIGA: „Tom“ Surmann tritt Nachfolge von Klatte an

16.10.2007

WILDESHAUSEN Die Vergangenheit haben die Fußballer des VfL Wildeshausen bei der Suche nach dem Nachfolger von Trainer Manfred Klatte bemüht, der am Sonntag sein Traineramt niederlegte. Heinz „Tom“ Surmann, mit dem der VfL 1992 die Meisterschaft in der Bezirksliga holte, soll die Mannschaft in den kommenden Monaten sportlich führen.

Ohne groß nachzudenken, habe er am Sonntagmorgen VfL-Abteilungsleiter Otmar Jöckel seine Unterstützung bei der Problemlösung zugesagt, verriet Surmann. Nicht nur das. Wenig später, als Manfred Klatte gerade seinen Rücktritt bekannt gab, sahen sich beide die kommenden Gegner des VfL in Bockhorn an. Die „Liebe zum VfL“ und die gedeihliche Zusammenarbeit Anfang der 90er Jahre hätten ihm den Entschluss leicht gemacht, nannte Surmann Gründe für den Wiedereinstieg ins Trainergeschäft.

Der 60-jährige Pensionär Surmann, der in den vergangenen drei Jahren pausierte, nachdem er davor in Ahlhorn gearbeitet hatte, geht die Aufgabe in Wildeshausen voller Elan an. Er will, dass die Mannschaft wieder den Spaß am Spiel findet, will die Sonderaufgaben reduzieren und wird von den Spielern Disziplin erwarten. „Darauf lege ich viel Wert“, gibt er offen zu. Im Vordergrund der ersten Einheiten wird sicher auch die Konzentration auf den Kampf liegen, mit dem die Niederlagenserie der vergangenen Wochen gestoppt werden soll. Zudem hofft er, dass das Team bald wieder zu seiner Sicherheit zurückfindet.

Bedenken, dass er in den sportlichen Bereich hereingeredet bekommt, erwartet Surmann nicht. „Das gab es damals nicht, und die wird es auch diesmal nicht geben. Ich bin aber nach meinen vielen Erfolgen auch selbstbewusst genug, Kritik zu akzeptieren“, geht Surmann die Aufgabe beim VfL locker an. Er hofft, dass die Chemie auch bei dieser zweiten Zusammenarbeit passen wird.

Gesehen hat er die Mannschaft noch nicht, ihren Werdegang aber aus der Presse heraus verfolgt. Auf ihn wartet eine junge, talentierte Mannschaft, der er „seine Handschrift verpassen soll“, so Jöckel über die Erwartungen an den neuen, alten Trainer. Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zu der Arbeit vor 15 Jahren: Damals konnte er auf eine Mischung aus Erfahrung und Jugend zurückgreifen; diesmal ist es „nur“ die Jugend, mit der Surmann arbeiten muss.

Am heutigen Dienstag um 19.30 Uhr kommt es zu einem ersten Zusammentreffen zwischen Mannschaft und Trainer. Dann soll die Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben beginnen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.