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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TSG beseitigt schnell alle Zweifel am Sieg

30.01.2012

SANDKRUG Es gab schon spannendere Handballspiele in der Halle an der Schultredde, und es gab dort auch schon wesentlich bessere. Trotzdem: Henning Sohl, Trainer des Oberligisten TSG Hatten-Sandkrug, war nach der Begegnung seiner Mannschaft mit dem VfL Fredenbeck II zufrieden. „Das Wichtigste waren die zwei Punkte, die haben wir“, sagte er am Sonnabend über den 29:19 (16:8)-Heimsieg. Mit diesem beendete die TSG eine sechs Spiele andauernde Strecke ohne doppelten Punktgewinn (2:10 Punkte) und vergrößerte den Vorsprung auf ihre Gäste, die als Tabellenzwölfter den ersten Nicht-Abstiegsplatz belegen, auf vier Zähler.

Kurz vor dem Anpfiff der Partie war TSG-Betreuer Eckhard Bruns gefordert: Mit einem Tapestreifen beseitigte er eine Lücke zwischen Netz und linkem Pfosten des TSG-Tores, durch die der Ball entweder wieder aus dem Tor oder von der Seite in dieses hätte fliegen können.

Die Wirksamkeit dieser Maßnahme testeten die Gäste aber erst mehr als sechseinhalb Minuten nach Spielbeginn. Andreas Glanz erzielte deren ersten Treffer. Bereits zu diesem Zeitpunkt ließ sich erahnen, in welche Richtung die Partie laufen würde: Die Sandkruger hatten bis dahin schon fünfmal getroffen.

Die Fredenbecker waren ohne ihre Aktiven angereist, die auch zum Drittliga-Kader des Vereins gehören. Außerdem fehlten ihnen weitere Stammkräfte, so dass nur zwölf der 14 möglichen Plätze auf dem Spielberichtsbogen besetzt waren. Und für Torsten Koch war die Partie bereits nach 15 Minuten beendet. Er sah nach einem Foul die rote Karte. Der Personalmangel wirkte sich vor allem im VfL-Angriff negativ aus. Dem gelang es nicht, die aufmerksame 6:0-Deckung der Sandkruger in größere Schwierigkeiten zu bringen. Mit vielen Treffern nach Tempogegenstößen, aber auch mit Toren nach einigen gut ausgespielten Positionsangriffen machten die Sandkruger aus dem 5:1 (7.) den 16:8-Pausenvorsprung.

Die TSG trat ebenfalls nicht in Bestbesetzung an. Florian Smarsli, Boris Bruns (beide verletzt) und Torben Kolpack (studienbedingt) fehlten. Rückraumspieler Fabian Knieling, den Sohl wegen dessen Knieproblemen eigentlich schonen wollte, lief doch auf. „Ich hatte ihn vor dem Spiel gefragt, wie es aussieht“, erzählte der TSG-Trainer. Er begann recht früh damit, verschiedene Aufstellungen und eine 5:1-Abwehrformation zu testen. Schon in der 40. Minute (22:10) waren alle zehn TSG-Feldspieler mindestens einmal im Einsatz gewesen. Ab der 44. Minute bekam dann auch Torwart Jan-Peter Steffens Spielzeit. Er löste Christoph Kuper ab, der bis dahin mit einer guten Leistung sichergestellt hatte, dass sich die durchaus vorhandenen schwachen Phasen im TSG-Spiel nicht in erhöhter Spannung bemerkbar machten. Steffens zeichnete sich ebenfalls ein paar Mal aus.

Dass der Spielfluss seines Teams unter den Wechseln gelitten hatte, wusste Sohl. „Ich wollte aber sehen, wie ich mich auf die Spieler verlassen kann. Wir werden in dieser Saison noch jeden brauchen“, erklärte er angesichts der drei Ausfälle, die vor dieser Partie zu verzeichnen waren. In Gefahr war der Erfolg der Sandkruger nach der Pause nie. Zwischen elf (23:12, 43.) und sieben (24:17, 51.) Tore lagen immer zwischen ihnen und den Fredenbeckern.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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