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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: TSG bricht nach gutem Start ein – 24:36

28.01.2013

Diepholz Dass seine Mannschaft bei der HSG Barnstorf/Diepholz – immerhin amtierender Vizemeister und Tabellenfünfter der Handball-Oberliga – verlieren könnte, war Henning Sohl im Vorfeld der Auswärtspartie durchaus bewusst. Die Höhe der 24:36 (10:17)-Niederlage sowie die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft am Freitagabend über weite Strecken des Spiels präsentierte, störten den Trainer der TSG Hatten-Sandkrug dann aber doch gewaltig. „Das hatte phasenweise nichts mehr mit Oberliga-Handball zu tun“, hielt Sohl fest und kündigte gleichzeitig an: „Darüber wird noch zu reden sein.“

Die Kritik des TSG-Trainers bezog sich in erster Linie auf die Offensivleistung – wobei der „Angriff“ der Sandkruger seine Bezeichnung am Freitag nicht verdient hatte. Die Gäste, die aus den letzten drei Vergleichen mit der HSG Barnstorf/Diepholz 5:1 Punkte geholt hatten, agierten vor rund 200 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamphalle ohne Ideen oder den nötigen Mut, ließen es an Entschlossenheit und Körpersprache missen. Stattdessen überboten sich die Sandkruger im Spielaufbau an technischen Fehlern und grausamen Fehlpässen, was die Hausherren immer wieder zu einfachen Toren nutzten. „Die Gegenstöße haben heute besonders gut geklappt“, meinte denn auch HSG-Trainer Heiner Thiemann angesichts der 15 Tore seiner Mannschaft über die erste Welle. Vor allem die rechte Seite der Heimmannschaft mit den beiden Linkshändern Nils Mosel (8 Tore) sowie Neuzugang Laurynas Palevicius (7) war nicht zu bremsen, während Torschützenkönig und Abwehrspitze Andrius Gervé (10/7) mit einer 100-prozentigen Ausbeute und teils spektakulären Treffern vom Siebenmeterpunkt ebenso herausragte.

Dabei begann die Partie aus Sandkruger Sicht zunächst sehr vielversprechend, denn durch Treffer von Andrzej Staszewski, Simon Carstens und Jürgen Erdmann (2) lagen die Gäste in der sechsten Minute mit 4:2 vorne. Doch hatten die Sohl-Schützlinge damit scheinbar ihr Pulver schon verschossen. Gegen die harte, aber nie unfaire 3:2:1-Abwehr der Barnstorfer fiel den Gästen zusehends nichts mehr ein (Sohl: „Damit haben sie uns den Schneid abgekauft“), und so blieb die TSG geschlagene 14 Minuten ohne Torerfolg. Barnstorf/Diepholz zog auf 10:4 davon und baute den Vorsprung über 11:5 auf 15:6 (25.) aus.

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Die Halbzeitansprache von Henning Sohl dauerte danach zwar weitaus länger als die seines Trainerkollegen Heiner Thiemann – blieb für die Gäste aber ohne positiven Effekt. Bis auf 26:12 (44.) zog die HSG gegen seinen indisponiert wirkenden Gegner davon, ein Debakel drohte. Immerhin besannen sich die Sandkruger nach einer Auszeit noch einmal darauf, sich zu wehren. So konnten sie den Rückstand von 28:14 (48.) mit fünf Toren in Folge auf 28:19 (52.) verkürzen und damit HSG-Trainer Thiemann insofern ärgern, dass sich dieser ebenfalls zu einem Team-Timeout gezwungen sah.

Die Schlussphase dominierte dann auch prompt wieder die Heimmannschaft, die sich am Ende mit dem Zwölf-Tore-Vorsprung nicht nur eindrucksvoll für die Hinspielniederlage revanchierte, sondern gleichzeitig einen deutlichen Fingerzeig an die Konkurrenz an der Oberliga-Tabellenspitze richtete. Dag Rieken, Trainer des direkten Rivalen TV Neerstedt, wird dies als Augenzeuge auf der Tribüne sicherlich besonders aufmerksam registriert haben – schließlich ist die HSG Barnstorf/Diepholz schon an diesem Freitag der nächste Gegner der Neerstedter...

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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