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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: TSG hält in Cloppenburg lange gut mit

02.05.2017

Sandkrug /Neerstedt Mit Auswärtsniederlagen im Gepäck kehrten die Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug und des TV Neerstedt von ihren Spielen am Samstagabend zurück.

TV Cloppenburg - TSG Hatten-Sandkrug 26:21 (10:13). „Es war ein Spiel mit zwei Medaillen“, meinte TSG-Trainer Hauke Rickels. „Die eine war aus Edelmetall, die andere leider nur aus Blech.“ Es ließ sich schon an den Zahlen ablesen, welche Halbzeit die deutlich stärkere der Gäste war. Denn in den ersten 30 Minuten setzten sie die Zielvorgabe, den favorisierten Tabellenfünften aus Cloppenburg zu ärgern, nahezu perfekt um. „Wir haben das taktisch hervorragend gelöst und den Gegner in Schwierigkeiten gebracht“, lobte Rickels. Zwar lagen die Gastgeber zu Beginn mit 4:2 (7. Minute) und 9:7 (17.) jeweils mit zwei Toren in Führung, aber die TSG blieb hartnäckig dran. Doch nicht nur das: Mit sechs Toren in Folge lagen die Sandkruger plötzlich selbst sogar mit 13:9 vorne (26.). „Da war Cloppenburg baff“, berichtete Rickels. Vor allem die Abwehr der Gäste, im kompakten 6:0-Verbund oder im raumbezogenen 5:1-System, stand hervorragend. Dahinter avancierte Torhüter Hendrik Bruns zu einem starken Rückhalt.

Nach einer Auszeit wurden die Hausherren aber wieder konstanter und verkürzten mit einem Treffer, während Hatten-Sandkrug bis zur Pause kein Tor mehr gelang. Nach dem Seitenwechsel war der Vorsprung der Gäste dann relativ schnell aufgebraucht. Nach dem 14:12 durch Torben Kolpack, der insgesamt aber zu selten gut in Szene gesetzt wurde, glich Cloppenburg durch ein Siebenmetertor von Karl Niehaus sowie einen Treffer von Christian Schmidt zum 14:14 aus (39.). Robert Langner, der trotz Manndeckung mit sechs Treffern zum besten Werfer der Gäste avancierte, und Razvan Ghimes per Strafwurf konnten jeweils noch einmal die TSG in Führung werfen, doch nach einem Doppelpack von Ngadhnjim Xhafolli zum 16:17 (48.) liefen die Gäste ständig einem Rückstand hinterher, der sich erst in der Schlussphase von 20:22 (56.) noch auf fünf Treffer ausdehnen sollte. „Wir haben lange mitgehalten. Die Abwehr war auch im zweiten Abschnitt gut, dafür sind uns im Angriff die spielerischen Konzepte verloren gegangen. Am Ende schwanden zudem die Kräfte“, sagte Rickels.

VfL Fredenbeck II - TV Neerstedt 24:21 (12:10). Während die Neerstedter scheinbar das Siegen verlernt haben und bereits ihre dritte Niederlage in Folge kassierten, wahrten die Fredenbecker mit diesem doppelten Punktgewinn zumindest eine minimale theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Dabei fingen die Schützlinge von TVN-Trainer Jörg Rademacher gar nicht so schlecht an und gingen nach zwölf Minuten durch Treffer von Mirko Reuter und Ole Goyert mit 6:4 in Führung. Doch anschließend schien bei den Gästen ein wenig die absolute Leistungsbereitschaft zu fehlen, während die Hausherren großen kämpferischen Einsatz zeigten und so das Spiel zu ihren Gunsten drehten. Mit einem Zweitorevorsprung für den VfL ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Bis zum 17:17 ging es hin und her, acht Minuten vor Schluss führte Fredenbeck mit 21:19. Eike Kolpack per Siebenmeter sowie Rückraumspieler Björn Wolken konnten noch einmal für den TV Neerstedt ausgleichen (21:21/54.). Doch in den letzten gut sechs Minuten der Partie sollte den Gästen kein Treffer mehr gelingen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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