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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: TSG rutscht auf letzten Tabellenplatz ab

22.11.2010

DIEPHOLZ Schlechter hätte das Wochenende für die Drittliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug kaum laufen können. Bereits am Freitagabend verloren sie verdient bei der HSG Barnstorf/Diepholz mit 35:44 (14:20). Am Sonnabend holte das bisherige Schlusslicht HSE Hamm gegen den Spitzenreiter TuS Ferndorf einen Zähler (34:34), so dass die TSG mit 3:19 Punkten hinter die Hammer (3:17) auf den letzten Rang abrutschte. Zu allem Überfluss verletzten sich die Rückraumspieler Björn Schilke (Nasenbeinbruch) und Torben Kolpack (Fußgelenk) während der Partie so schwer, dass ihnen eine längere Pause droht.

Bittere Bilanz

Bereits nach dem Schlusspfiff der Partie in Diepholz, die 300 Zuschauer verfolgten, zog TSG-Trainer Henning Sohl eine bittere Bilanz der bisherigen Spiele. „Wer gegen Hamm und die HSG verliert und jeweils mehr als 40 Gegentore kassiert, hat in der Liga nichts verloren“, sagte er.

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Nicht einmal 90 Sekunden waren am Freitag gespielt, als Schilke nach einem Zusammenprall mit HSG-Spieler Malte Helmerking ausfiel. Sein Fehlen machte sich in der Abwehr deutlich bemerkbar. Hinzu kam, dass sich Felix Schimpf vor der Partie mit Fieber abmelden musste. „Ohne Björn und Felix bekommen wir gegen einen Angriff, der stark im Eins-gegen-Eins ist, große Probleme“, sagte Sohl. Die HSG spielte ihre Angriffe mit viel Tempo und Geduld aus, wartete so lange bis sich in der TSG-Abwehr eine Lücke auftat. Diese nutzte sie dann zielstrebig. Trotzdem hätten die Sandkruger nicht mit einem Sechs-Tore-Rückstand in die Kabine gehen müssen. Doch wenn sie sich in der Defensive einmal den Ball erkämpft hatten, gaben sie ihn mit einem Fehlpass direkt wieder an den Gastgeber ab, der diese Geschenke dankend annahm.

Nach dem Seitenwechsel agierte die HSG mit ihrer 3-2-1-Abwehr noch ein wenig offensiver. Vor allem Derk Marien, der in den ersten 30 Minuten fünfmal getroffen hatte, wurde sehr früh angegriffen. Außerdem wirkten die HSG-Spieler entschlossener als die Sandkruger. Und so ließen sie Hoffnungen der TSG-Fans, dass ihr Team eine Aufholjagd startet, gar nicht erst aufkommen. Innerhalb von acht Minuten entschieden die Barnstorfer die Partie. Das untermauerten sie mit dem schönsten Tor des Tages: Finn Richter traf nach Pass von Sigitas Stropus mit einem Kempa-Trick zum 26:15. Bis zum 32:16 gingen die HSG-Festspiele weiter. Dann steckte der Gastgeber ein wenig zurück. Hinzu kam, dass ihn eine Manndeckung gegen Jan Mohrmann und Saulius Liutikas etwas aus dem Rhythmus brachte.

Kirschen wirft sechs Tore

Angeführt vom stark auftrumpfenden Marco Kirschen reduzierte die TSG den Rückstand bis zum Schlusspfiff deutlich. Kirschen kam erst in der zweiten Halbzeit aufs Feld, die Partie war schon entschieden. Trotzdem ging der Rückraumspieler im Angriff entschlossen zu Werke und erzielte noch sechs Tore. Und auch Torwart Jan-Peter Steffens verhinderte mit einigen guten Paraden, dass es ein noch größeres Debakel für die Sandkruger gab. „Meine Mannschaft überrascht mich immer wieder“, stellte Sohl fest. „Diesmal allerdings negativ. Ich wusste nicht, dass wir so schlecht spielen können.“

Zufrieden war natürlich HSG-Trainer Heiner Thiemann. Sein Team feierte den dritten Saisonsieg. Es schob sich damit auf den 13. Rang vor. „Wir haben gut gekämpft und gut in der Deckung gestanden“, sagte er. „Nicht gefallen hat mir, wie wir gegen die doppelte Manndeckung gespielt haben. Letztlich ist es aber so, dass es in unserer Situation einfach nur wichtig war, dass wir das Spiel gegen Hatten-Sandkrug gewonnen haben.“

Schwenker, Pauli – Giesen, Gervé 9/6, Rechtern, Golenia, Maksimovich 6, Stropus 5, Bredemeyer, Meyer 1, Richter 5, Helmerking, Mohrmann 10/1, Liutikas 8/3, Lenkevicius

TSG Hatten-Sandkrug: Kuper, Steffens – Kirschen 6, Schinnerer 9, Menkens 3, Mitschke 4/3, Stein 1, Schilke, Smarsli 2, Marien 6, Fokken 3, Kieselhorst 1, Kolpack

Schiedsrichter: Völkerding/Franz (Bohmte)

Siebenmeter: HSG 11/10, TSG 3/3.

Zeitstrafen: HSG 9, TSG 5.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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