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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Derby: TSG siegt in letzter Sekunde

14.03.2017

Sandkrug In einem hart umkämpften Landkreis-Derby in der Handball-Landesliga kassierte die TS Hoykenkamp bei der TSG Hatten-Sandkrug II zwei Sekunden vor dem Abpfiff durch einen Schlagwurf von Malte Kubitzki aus dem rechten Rückraum den entscheidenden Treffer und mit 19:20 eine weitere Niederlage. Während die Turnerschaft damit den nächsten Rückschlag im Meisterschaftskampf erhielt, schöpft die TSG wieder Hoffnung im Tabellenkeller.

Nach viel Hektik zu Anfang dauerte es zehn Minuten, ehe Nico Skormachowitsch die Gäste mit 2:0 in Führung werfen konnte. Mit der Hereinnahme von Sebastian Rabe schien das Hoykenkamper Angriffsspiel noch druckvoller zu werden, denn mit seinen drei Treffern in Folge setzte sich die Turnerschaft bis Mitte der ersten Hälfte auf 5:3 ab.

Die Hausherren spielten ihre Angriffe über Spielmacher Alexander Unnerstall geschickt aus, Lars Kampmann war mit einem tollen Heber zum 6:6 erfolgreich. Doch Hoykenkamp konterte, denn der überzeugende Alexander Kirchhof nutzte seine Freiheiten auf der linken Außenbahn zu drei Treffern, und mit Tim Streckhardts Torerfolg auf der rechten Angriffsseite setzte sich die Turnerschaft bis zur Pause wieder auf zwei Tore ab.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde Unnerstall dann in kurze Deckung genommen. Doch nun nutzten Sebastian Kuhlmann und Martin Lükermann die Räume wesentlich besser. Trotzdem startete das Gäste-Team von Coach Martin Wessels deutlich besser, und erneut war Rabe mit drei Toren zur 13:11-Führung für Hoykenkamp erfolgreich.

Als dann TSH-Coach Martin Wessels eine Entscheidung der Unparteiischen lautstark kommentierte und dafür mit einer Zweiminutenstrafe bedacht wurde, nutzten Kuhlmann und Kampmann ihre Chancen zum 17:17-Ausgleich. Die TSG schaffte eine Minute vor dem Ende durch Kuhlmann wieder den Ausgleich. Im letzten Angriff vergab die Wessels-Sieben die Chance zur erneuten Führung So nahm TSG-Coach Grzegorz Goscinski 23 Sekunden vor dem Abpfiff noch seine Auszeit. Eigentlich war in der Zeit kein druckvoller Angriff mehr möglich, doch Kubitzki zog einfach ab, und sein Wurf landete tatsächlich im Kasten der Hoykenkamper.

TSG-Betreuer Uwe Stubbemann freute sich über den überraschenden Coup gegen den Tabellenzweiten: „Es ist schade, dass wir diese Leistung nicht auch gegen die Gegner aus der unteren Tabellenhälfte zeigen, dann wäre der Abstieg wohl kaum ein Thema.“ Hoykenkamps Betreuer Hans-Georg Ahrens fand zunächst keine Worte, dann: „Mit 19 erzielten Toren kann man kein Spiel gewinnen. In unserem Spiel gab es fast nur Einzelaktionen, die kaum zum Erfolg führten.“ Coach Wessels war noch lange nach Spielende sauer: „Es war eine katastrophale Leistung von uns, aber auch die Leistung der Unparteiischen war nicht gut. Trotzdem müssen wir unser Spiel durchziehen, und das haben wir versäumt.“

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