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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TSG trennt sich von Huchzermeier

02.12.2016

Sandkrug So schnelllebig kann der Sport sein: Vor gerade einmal acht Monaten trat Frank Huchzermeier das Traineramt beim Handball-Oberligisten TSG Hatten-Sandkrug an und durfte sich wenig später als großer Retter feiern lassen. Mit sieben Punkten aus den letzten fünf Spielen schafften die TSG-Handballer unter dem 41-Jährigen noch den Klassenerhalt. Doch nun, nach neun Spielen der Saison 2016/17, ist die Zusammenarbeit schon wieder beendet. Nach der sportlichen Talfahrt (3:15 Punkte, Tabellenvorletzter) erfolgte in dieser Woche eine umfassende Analyse der derzeitigen Situation – und die anschließende Trennung im beiderseitigen Einvernehmen. „Es musste jetzt etwas gemacht werden, um die Jungs wachzurütteln“, zeigt Huchzermeier durchaus Verständnis für die Entscheidung des Handballvorstands. „Das Ausscheiden von Frank Huchzermeier bedauern wir sehr. An seiner Trainingsgestaltung gab es absolut nichts auszusetzen. Die Mannschaft konnte der Trainer auch nach seiner eigenen Einschätzung zuletzt aber immer weniger erreichen. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die Zusammenarbeit an dieser Stelle endet“, erklärt Abteilungsleiterin Edith Ruge.

Der aus Löhne (NRW) stammende Coach hatte das Traineramt bei der TSG Ende März 2016 in einer damals sportlich ebenfalls prekären Situation übernommen, einige Dinge umgestellt und mit der Mannschaft aus den verbliebenen fünf Begegnungen 7:3 Punkte geholt. Nicht zuletzt diese sehr positive Bilanz war für den Trainer und die Verantwortlichen der TSG ein Ansporn, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Der Saisonauftakt gegen den VfL Edewecht (23:23 nach einem guten Spiel) gestaltete sich dann auch hoffnungsvoll. In den weiteren acht Begegnungen konnte jedoch lediglich noch ein Sieg (in Delmenhorst) errungen werden. Die meistens deutlichen Niederlagen ließen die Mannschaft auf den vorletzten Tabellenplatz in der Oberliga abrutschen.

„Eine gewisse Enttäuschung darüber, dass es nicht funktioniert hat, ist schon da“, gibt der Trainer zu. Nach einer guten Vorbereitung hatte er mit Saisonbeginn das Gefühl, „dass die Luft raus war“. Sowohl Trainingsbeteiligung als auch Motivation hätten nachgelassen. Außerdem hätte der personelle Aderlass durch die Verluste von Rückraumspieler Torben Kruse und Kreisläufer Jürgen Erdmann seinen Teil dazu beigetragen, dass es bislang alles andere als wunschgemäß bei der TSG lief. Auch bemängelte der Coach in den jüngsten Partien, dass seine Konzepte und Anweisungen nicht verstanden oder umgesetzt worden seien. Der Vermutung, die Mannschaft habe gegen den Trainer gespielt, tritt Huchzermeier indes entgegen. „Das denke ich absolut nicht. Wahrscheinlich waren sie eher überfordert.“

Das Training wird ab sofort von Hauke Rickels übernommen. Er ist Inhaber der A-Lizenz, kennt die Mannschaft sehr genau und war schon vor der Ära Huchzermeier interimsweise eingesprungen.

„Ich hoffe, dass der Impuls der Mannschaft aufzeigt, dass sie jetzt am Zug ist. Ich drücke den Jungs die Daumen, aber der Klassenerhalt wird sehr schwer“, sagt Huchzermeier.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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