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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TSH muss für kleine Aussetzer teuer bezahlen

30.09.2011

DAVERDEN Die Verbandsliga-Handballer der TS Hoykenkamp haben am Mittwochabend eine eigentlich vermeidbare Niederlage hinnehmen müssen. Beim TSV Daverden verloren sie ein Nachholspiel mit 27:30 (10:13).

In der ersten Halbzeit verzeichnete die TSH 22 Fehlwürfe. Im Angriff wurde viel zu überhastet agiert und zu schnell abgeschlossen. So kam die Turnerschaft nach einem 1:4-Rückstand nur schwer ins Spiel, doch die kämpferische Einstellung stimmte: Malte Ottomann warf nach einem Konter das 6:6 (18.). In der Folgezeit agierte die TSH zu drucklos, so dass sich die Gastgeber in den fünf Minuten vor der Pause bis auf 15:10 absetzten.

Mit guten Vorsätzen kamen die Hoykenkamper aus der Kabine und nutzten den ersten Angriff, um durch Tobias Bredemeyer auf 11:15 zu verkürzen. Doch in den nächsten neun Minuten lief nichts mehr zusammen. Im Angriff machten sie viele Fehler, und die Deckung packte nicht mehr energisch genug zu. Mit fünf Toren in Folge setzte sich Daverden auf 20:11 (39.) ab und schien einem sicheren Sieg entgegenzusteuern.

Doch dann wachte die Turnerschaft auf: Endlich wurde im Angriff die ganze Breite des Spielfeldes genutzt und so kamen die Außen Lars Oldiges und Marcel Ketteniß zu sehenswerten Treffern. Mit großem kämpferischen Einsatz holte die TSH Tor um Tor auf.

Allerdings gab es immer wieder kleine Aussetzer, die von den inzwischen eigentlich verunsicherten Gastgebern, vor allem von Torjäger Hagen Sperling, zu Treffern genutzt wurden.

Dennoch, die Hoykenkamper Deckung ging energisch zur Sache. TSH-Trainer Thorsten Stührenburg hatte sie umgestellt. Er ließ zwei TSV-Rückraumspieler in kurze Deckung nehmen. Damit wurde dem gegnerischen Angriff viel von seiner Wirkung genommen. Als dann Daverdens Olaf Skornicka einen Strafwurf neben den Kasten des starken TSH-Torwarts Gregor Kleefeldt setzte und Oldiges im Gegenzug erfolgreich war (23:25), schien die TSH-Mannschaft sieben Minuten vor dem Ende wieder auf Augenhöhe zu sein.

In der Schlussphase waren es dann aber wieder kleine Unaufmerksamkeiten, die Daverden entscheidend bis auf 30:26 davonziehen ließen. Ganz unzufrieden war Stürenburg aber trotzdem nicht. „Bis zum verletzungsbedingten Ausfall von Dirk Egbers in der 22. Minute sind wir eigentlich immer besser ins Spiel gekommen“, sagte er. „Wir haben den Kampf angenommen, doch hat es am Ende nicht ganz gereicht. Der eine oder andere Spieler kann aber auch noch mehr, als er in dieser Begegnung gezeigt hat. Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel schauen, damit wir nicht mehr lange auf die ersten Punkte warten müssen.“

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