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Versammlung: TSV erlebt 2010 „Fluch und Segen des Internets“

17.02.2011

HENGSTERHOLZ 90 Jahre TSV Hengsterholz-Havekost: Seine Gründung am 7. Mai 1921 feiert der Verein am Sonntag, 29. Mai, mit einem bunten Nachmittag auf dem Sportplatz. Geplant sind sportliche Wettkämpfe wie Völkerballspiele und ein gemütliches Beisammensein bei Bier und Bratwurst. Das berichtete Vereinschef Dr. Hartwig Wellmann am Dienstagabend bei der Jahreshauptversammlung im Sportlerheim.

Für 60-jährige Mitgliedschaft ehrte der Vereinschef den ehemaligen Handballer Herbert Meyerholz. Der Jubilar erhielt eine Ehrenurkunde und ein Präsent. Urkunden für 25 Jahre im Verein bekamen Tischtennisspielerin Andrea Bleydorn und der ehemalige Tischtennisspieler Andreas Westermann, dessen Kinder weiterhin aktiv sind. Weiter bedankte sich Wellmann bei seiner Vorstandskollegin Meike Saalfeld mit einem Blumenstrauß für ihre zehnjährige Tätigkeit als Schriftführerin.

Aus den Jahresberichtender Übungsleiter aus den Bereichen Gymnastik, Tischtennis, Yoga, Kinderturnen, Kreistanzen und Kartenspielen ging hervor, dass die Aktiven mit Spaß bei der Sache sind. Bei 15 Neueintritten, denen 16 Austritte gegenüberstehen, hat der Verein aktuell 327 Mitglieder.

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Kassenwart Hermann Brandt teilte der Versammlung mit, dass die Einnahmen im vergangenen Jahr nicht ganz reichten, um die Ausgaben zu decken. Das Minus konnte aber locker durch einen Zugriff auf die Rücklagen ausgeglichen werden. Die Versammlung erteilte dem Kassenführer und dem Vorstand dennoch einstimmig die Entlastung.

Vereinschef Wellmann hatte zuvor berichtet, dass der Verein 2010 finanziell den „Fluch und Segen des Internets“ zu spüren bekommen habe. Als Segen bezeichnete er die Rückkehr der in den Nachkriegswirren verloren gegangenen Vereinsfahne. Sie wurde dem Verein übers Internet von einem US-Amerikaner zum Kauf angeboten. Nach gründlicher Recherche sei der Entschluss gefasst worden, darauf einzugehen und gegen Bares „ein Stück Vereinsgeschichte nach Hengsterholz“ zurückzuholen.

Als Fluch wertete der Vorsitzende indes, dass der Verein sich wegen eines Landkartenausschnitts auf seiner Internetseite mit dem Vorwurf einer Urheberrechtsverletzung auseinandersetzen musste. „Wir sind Opfer von spitzfindigen Winkeladvokaten geworden“, so Wellmann. Die Sache sei durch einen Vergleich geregelt worden, der dem Verein rund 1000 Euro abverlangte.

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