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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: TSV jubelt nach verrücktem Spiel

17.05.2016

Ganderkesee In einem verrückten Fußballspiel hat Bezirksligist TSV Ganderkesee den TV Esenshamm mit 6:4 bezwungen und damit die Hoffnung auf den Klassenerhalt gewahrt. Zuvor gab es in Abbehausen eine ernüchternde Auswärtsniederlage.

TSV Abbehausen - TSV Ganderkesee 2:1 (1:1). In einer Partie auf schwachem Niveau spielten die Gäste wie ein Absteiger. „So können wir für die Kreisliga planen“, redete sich TSV-Trainer Daniel Lachmund in Rage. Das so wichtige Aufeinandertreffen bestimmten in der Anfangsphase die Gäste. Sven Apostel sorgte sogar für den Führungstreffer. Doch statt den Vorsprung mit einer kontrollierten Gangart zu verwalten, unterliefen Ganderkesee zwei folgenschwere Fehler, die zu den entscheidenden Gegentoren führten. Fabian Plate glich nach 23 Minuten mit einem direkten Freistoß aus 22 Metern für Abbehausen aus. Nach der Pause stellte Maik Müller den Spielverlauf mit dem 2:1 (56.) ein wenig auf den Kopf, während Ganderkesee diverse gute Chancen für das zweite oder dritte Tor ausließ.

TSV Ganderkesee - TV Esenshamm 6:4 (1:0). Schützenfest, Tag der offenen Tür, einfach nur der helle Wahnsinn: Das spektakuläre Kellerduell zwischen dem Drittletzten und Vorletzten bot alles, was das Fußballherz begehrt. Die Zutaten für den nervenaufreibenden Kick am Immerweg waren eine scheinbar beruhigende 3:0-Führung für Ganderkesee, eine sensationelle Aufholjagd der Gäste mit vier Toren in nur elf Minuten und einem nicht minder grandiosen Endspurt mit drei weiteren Treffern zum 6:4 für den TSV. Auch ein Platzverweis durfte in der rasanten Partie nicht fehlen: Der Esenshammer Hannes Hartfil testete als letzter Mann die Textilqualität des Trikots von Michael Eberle und sah zu Recht die Rote Karte (77.). Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt jetzt nur noch einen Zähler für den TSV Ganderkesee. „So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Aber meine Mannschaft ist bekannt dafür, es nach einem Vorsprung spannend zu machen“, sagte Lachmund. „Selbstverständlich hat sie es heute gut gemacht“, schob er direkt hinterher.

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Die 130 Zuschauer sahen zunächst einen klar überlegenen Gastgeber. Den Torreigen eröffnete Timur Nakip (36.). Nach der Pause nahm die Begegnung schließlich an Fahrt zu – und wie: Jannik Schrank (48.) und Christoph Stolle (54.) besorgten das 3:0. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ die Konzentration bei den Platzherren nach. Dies bestrafte Esenshamm mit einem Viererpack und ging seinerseits mit 4:3 in Führung – ungläubige Blicke allenthalben auf der Sportanlage. Die Frage „Wie steht’s denn jetzt gerade“ machte nicht selten die Runde. Patrick Meyer (85.) und Dariusch Azadzoy mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter (87.) drehten wieder das Blatt. Für den krönenden Abschluss des irren Fußballspiels sorgte Stolle in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Tor zum 6:4.

„Wir sind jetzt wieder dran und können den Klassenerhalt wieder schaffen. Wir wissen aber auch um die Schwere der Aufgabe, denn unser Restprogramm hat es in sich“, erklärte Lachmund.

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