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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

BEZIRKSLIGA: TSV sucht Ausweg aus der Krise

15.09.2007

LANDKREIS Mit Ausnahme des VfL Stenum treten alle Fußball-Bezirksligisten des Landkreises an diesem Wochenende auswärts an. Der Ahlhorner SV und der VfL Wildeshausen wollen ihre Spitzenplätze verteidigen.

Frisia WilhelmshavenTSV Ganderkesee (Sonntag, 11 Uhr, Sr.: Ramadan). „Viel schlechter als vor einer Woche können wir uns gar nicht präsentieren. Natürlich kann man gegen Esenshamm verlieren, aber nicht so“, erwartet TSV-Trainer Matthias Trätmar von seiner Mannschaft gegen Frisia „eine entsprechende Reaktion“. Personell sieht es bei den Ganderkeseern allerdings weiter alles andere als rosig aus. Neben Martin Koschei (Urlaub) und Sascha Pfeifer (Rotsperre) fällt nun unter anderem auch Jens Bauer (Bauchmuskelzerrung, Verdacht auf Leistenbruch) aus. Kai Kutscher und Andreas Buchholz probierten es zwar am Donnerstag im Training, aber ein Einsatz macht bei beiden noch „keinen Sinn“, so Trätmar, der am Sonntagmorgen auf ein „waches Auftreten“ seines Teams hofft.

TuS Eversten – Ahlhorner SV (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Decker). In der Woche vor dem Obenstrohe-Spiel war Carsten Stammermann zum Lehrgang in Barsinghausen – das Spiel ging verloren. In dieser Woche weilte der ASV-Spielertrainer an gleicher Stelle. Das dies ein schlechtes Omen ist, hofft er nicht. „Meine Mannschaft weiß, dass sie gegen Obenstrohe zu wenig investiert hat“, gibt er sich zuversichtlich, dass die Spieler die richtigen Lehren gezogen haben. Schon im Training haben sie bewiesen, dass sie die Niederlage nicht aus der Bahn wirft, und sie gewillt sind, die Scharte auszuwetzen. Auch wenn Eversten ein Lieblingsgegner des ASV ist, sollte Obacht gegeben werden. Denn nach der blamablen Vorstellung in Wildeshausen fordert TSE-Trainer Helge Hanschke eine entsprechende Antwort seiner Elf. Von daher sollte der ASV von Beginn an viel Kampfkraft, Laufbereitschaft und Spielwitz investieren, um dafür zu sorgen, dass Eversten weiter der

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Lieblingsgegner des fast mit seinem kompletten Kader anreisenden ASV bleibt.

TuS Heidkrug – VfL Wildeshausen (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Thalmann). Nach zuvor nur einem Punkt aus drei Spielen feierte der vom ehemaligen VfL-Coach Detlev Garmhausen trainierte Gastgeber zuletzt zwei Kantersiege gegen Bockhorn (7:1) und beim TSV Oldenburg (6:1). „Die sind gut drauf und werden ein harter Brocken sein – so ein Derby ist natürlich immer eine interessante Angelegenheit“, meint VfL-Coach Manfred Klatte, dessen Elf vor einer Woche zu Hause einen deutlicheren Erfolg gegen schwache Everster leichtfertig vergab, letztlich aber ohne viel Aufwand zum 2:0-Sieg kam. „Die Grundordnung passt derzeit sehr gut. Zudem herrscht im Training ein großer Konkurrenzkampf, der für die Leistungsstärke nur förderlich sein kann“, so Klatte, der nur auf die verletzten Kai Meyer und Janos Carius verzichten muss. Bartosz Drozdowski und Christoph Nieland sind aus dem Urlaub zurück.

VfL Stenum – TSV Oldenburg (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Cording). Taumelnde Gegner sind oft die gefährlichsten. Das weiß auch VfL-Coach Uwe Hammes. Und angeschlagen sind die Oldenburger allemal. Nach vier Pleiten in Folge hat Trainer Cumhur Demir unter der Woche nicht nur aufgrund der sportlichen Misere hingeschmissen. Jetzt hofft das nun vom bisherigen Co-Trainer Metin Caki betreute Schlusslicht auf den Befreiungsschlag. Diesen wollen die Stenumer natürlich unbedingt verhindern. Nach dem Arbeitssieg in Bockhorn, bei dem die Hammes-Elf erstmals in dieser Saison ohne Gegentor blieb (1:0), gehen sie auch optimistisch und mit gestärktem Selbstvertrauen ins Spiel.

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