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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tungeln kann den Sekt schon kalt stellen

22.05.2006

LANDKREIS Die Entscheidung um den Bezirksligaaufstieg ist so gut wie gefallen. Nur ein noch Fußballwunder könnte den SV Tungeln um den Aufstiegsplatz bringen.

von Werner Schaar LANDKREIS - Der SV Tungeln hat’s fast geschafft. Nur noch rein rechnerisch sind die Jungs von Trainer Jan Majewski einzuholen und an ihrem Aufstieg in die Bezirksliga zu hindern. Durch ein 3:1 in Heidkrug und das gleichzeitige 1:1 von Verfolger Eintracht Delmenhorst gegen Hicretspor sind es sechs Punkte, die beide Teams trennen. Da Tungeln das weitaus bessere Torverhältnis vorweisen kann, ist die Aufstiegsfrage eigentlich geklärt. 23 Tore in zwei Spielen sind nicht mehr aufzuholen.

TSV Großenkneten II – Delmenhorster BV 3:4. Diese Niederlage haben sich die TSVer selber zuzuschreiben. Nachdem die Gäste zunächst dominierten und den Führungstreffer erzielten, kamen die Einheimischen immer besser ins Spiel und schafften noch vor der Pause den Ausgleich und unmittelbar danach die Führung. Nun rollte Angriff auf Angriff auf das DBV-Tor und es blieb nur die Frage nach der Höhe des Sieges. Doch der überragende Azadzoy schaffte überraschend den Ausgleich. Danach häuften sich die Fehler bei den Platzherren in der Vorwärtsbewegung und im Abwehrbereich. Das nutzte das Musiol-Team gnadenlos aus. Jansen (DBV) sah in der 89. Minute die Ampelkarte.

Tore: 0:1 Boschen (31.), 1:1/2:1 zu Jeddeloh (39./49.), 2:2 Azadzoy (65.), 2:3 Winkler (74.), 2:4 Azadzoy (82.), 3:4 Noetzel (90.).

GW KleinenknetenTB Harpstedt 2:2. Völlig verdient lagen die Platzherren nach dem ersten Abschnitt mit 0:2-Toren in Rückstand. Es war nicht zu erkennen, dass die Grün-Weißen gegen den Abstieg kämpfen. Das änderte sich erst nach dem Seitenwechsel, als sich die Einheimischen aufbäumten. Verdienter Lohn war der Ausgleich. In der Schlussphase war sogar ein Sieg möglich. Doch immer wieder scheiterten die Stürmer am guten Schlussmann der Gäste.

Tore: 0:1 Volkmer (6.), 0:2 Radtke (52.), 1:2 J. Kreienborg (54.), 2:2 Willers (72.).

SF LittelDelmenhorster TB 3:3. „Meine Mannschaft hat das beste Spiel der Saison geliefert und hätte die Partie gewinnen müssen“, meinte Littels Trainer Matthias Klein. Besonders bedauerte er, dass sein Torjäger Liebl, obwohl er drei Mal traf, weitere hochkarätige Tormöglichkeiten ausließ. Weiterhin reagierte der überragende DTB-Torhüter einige Mal glänzend.

Tore: 1:0 Liebl (4.), 1:1 Ditmar (22.), 1:2 Geritz (69.), 2:2 Liebl (71.), 2:3 Kuzmin (77.), 3:3 Liebl (89.).

VfL WildeshausenJahn Delmenhorst 2:3. Zu Beginn der Begegnung übernahmen die Platzherren die Initiative, ohne aber zwingende Möglichkeiten zu haben. Wie eine kalte Dusche fiel der Führungstreffer der Gäste nach einem Konter. Das lähmte die Aktionen der Einheimischen, die daraufhin nicht mehr viel zustande brachten. Als unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff der zweite Jahn-Treffer fiel, schien das Spiel gelaufen. Nach dem Wechsel wurden die Aktionen des VfL stärker und folgerichtig fiel der Anschlusstreffer. Doch das unbedingte Aufbäumen gegen die drohende Niederlage war nicht zu sehen. Immer wieder hatten die Gäste gute Möglichkeiten, die sie auch zum dritten Treffer nutzten. Auch der erneute Anschlusstreffer der Wildeshauser änderte nichts mehr am letztlich verdienten Sieg der Gäste, die ihr Spiel flüssiger gestalteten.

Tore: 0:1 Kelm (5.), 0:2 Regner (45.), 1:2 Riedebusch (58.), 1:3 Kelm (74.), 2:3 Riedebusch (78.).

Eintracht Delmenhorst – SV Hicretspor 1:1. 70 Minuten lang war die Partie ein echtes Spitzenspiel und bot Werbung für den Fußball. Eintracht spielte bis dahin sehr gut und hätte eigentlich führen müssen. Mit der Gelb-Roten Karte gegen Hicretspors Alpay (70.) wurde das Spiel hektischer. Eintracht-Sprecher Kupka dazu: „Das hatte mit Fußball nicht mehr viel zu tun.“ Rudelbildung, Meckereien – und die Schiedsrichter griffen nicht hart genug durch. In der letzten Minute sah Eintracht-Spieler Junior wegen einer Notbremse die Rote Karte.

Tore: 0:1 Alpay (19.), 1:1 Miklasz (54.).

TuS VielstedtVfR Wardenburg 0:3. Dieser Sieg fiel den Gästen nicht schwer, da die Platzherren kaum Gegenwehr lieferten. So hätte der VfR bei besserer Ausnutzung der Tormöglichkeiten – unter anderem ein verschossener Elfmeter – ein weitaus höheres Ergebnis erzielen können. Aber auch so war Trainer Marco Meiburg zufrieden.

Tore: 0:1 Marcel Schmidt (18.), 0:2 Nendza (39.), 0:3 Lange (74.).

TuS Heidkrug II – SV Tungeln 1:3. SV-Trainer Jan Majewski hat schon viel in seiner Fußball-Kariere erlebt. Daher wollte er noch keine Glückwünsche zur bevorstehenden Meisterschaft annehmen. „Wir haben einen großen Schritt gemacht und wollen in der nächsten Begegnung alles klar machen“, sagte er. Im ersten Abschnitt übernahmen die Tungelner die Initiative und gingen per Foulelfmeter in Führung. Heidkrug gelang allerdings der Ausgleich. Wiederum bewies Tungeln Geduld, die auch belohnt wurde. Nach einer Stunde gelang die erneute Führung, die später durch ein Eigentor ausgebaut wurde. Claußen (SVT) sah die Ampelkarte.

Tore: 0:1 Sonnenberg (30./FE), 1:1 Palubitzki (36.), 1:2 Harde (60.), 1:3 Bothe (ET/75.).

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