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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Integration: Turnverein bietet Asylbewerbern kostenlosen Sport

22.11.2014

Hude Auch der Turnverein Hude engagiert sich stark in einem Netzwerk von ehrenamtlichen Betreuern, Vereinen, Kirchen und anderen Institutionen, die sich um die derzeit rund 65 Asylbeweber kümmern, die in Hude untergekommen sind.

Mittlerweile trainieren zwanzig von den neuen Mitbürgern im Turnverein. Der Vorstand des TV Hude hat eine, zunächst auf ein Jahr befristete kostenlose Mitgliedschaft beschlossen.

Der Turnverein reiht sich damit ein in das große Engagement, das Huder Bürgerinnen und Bürger zeigen, um den Flüchtlingen, die oft nach vielen Strapazen in Hude gelandet sind, das Einleben in Deutschland zu erleichtern.

Das Engagement der Huder sei„großartig und vorbildlich“, so Marlies Pape vom Vorstand des TV Hude.

Jede einzelne Familie bzw. Gruppe der Asylbewerber habe in Hude bislang einen ehrenamtlichen Betreuer als Ansprechpartner und Helfer zur Seite.

„Der TV Hude möchte ebenfalls zum Gelingen eines positiven Integrationsprozesses beitragen. Der Vereinsvorstand machte auch gleich Nägel mit Köpfen und hat beschlossen, Asylbewerber, solange ihr Aufenthaltsstatus ungeklärt ist, kostenlos in den Verein mit aufzunehmen“, so Lingenau.

„Die Flüchtlinge haben viel Zeit, aber wenige Möglichkeiten, sich in das Gemeindeleben einzubringen. Mit unserem Angebot laden wir die neuen Mitbürger herzlich ein, Teil unseres Vereinslebens zu werden“, sagt der Sportreferent.

Rund 20 junge Männer haben bereits Zugang zum Verein gefunden. „Aktuell sind Volleyball und die vereinseigene Fitness-Schule am stärksten nachgefragt“, berichtet Lingenau.

Schnell wurde klar, das Sportkleidung fehlt. Shorts konnten durch Spendenaufrufe an die Mitglieder besorgt werden. Bei Hallenschuhen sah es aber schwierig aus, weil die Größen passen müssen.

Die Verantwortlichen des Vereins machten sich auf die Suche und fanden schnell Unterstützung bei der örtlichen Wirtschaft. Die einheimischen Schuhläden Schuh-Mann und Schrittmacher erklärten sich kurzerhand bereit, Schuhspenden bereitzustellen.

Auch der örtliche Lions Club sowie das Elfer-Team (ein Zusammenschluss örtlicher Unternehmer) sagten spontan zu, sich, wenn nötig, finanziell zu engagieren. „Die Hilfsbereitschaft in der Gemeinde ist wirklich stark ausgeprägt“, freut sich Lingenau.

Am Freitag fand die erste Spenden-Übergabe bei Schuh-Mann statt. Bereits am Abend wurden die zehn neuen Sportschuh-Paare beim abendlichen Volleyballtraining verteilt, nachdem in den vergangenen Wochen der Bedarf und die erforderlichen Größen aufgenommen wurden. Weitere zehn Paare aus dem Hause Schrittmacher werden folgen, so Lingenau.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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