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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: TV Neerstedt beißt sich durch

13.03.2017

Sandkrug Zwei ganz wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der Oberliga haben die Handballer des TV Neerstedt am Samstagabend eingefahren: Das Derby bei der TSG Hatten-Sandkrug gewannen die Neerstedter nach unterhaltsamen und spannenden 60 Minuten knapp mit 30:28 (14:9). Während sich die Gäste als Tabellenneunter (17:23 Punkte) wieder ein bisschen Luft nach unten verschafften, wird der Gang der TSG in die Verbandsliga angesichts des letzten Platzes nun immer wahrscheinlicher.

„Dem Publikum wurde auf jeden Fall ein tolles und faires Derby geboten. Meine Mannschaft hat wieder Moral gezeigt und gekämpft, ist aber nicht belohnt worden. Der Handball-Gott ist in dieser Saison einfach nicht auf unserer Seite“, meinte TSG-Trainer Hauke Rickels nach der Begegnung. Das fehlende Glück machte er nicht nur an einigen Pfosten- oder Lattentreffer seiner Spieler fest, sondern auch an der personellen Situation. So musste Fabian Knieling kurz vor der Partie krankheitsbedingt absagen, während des Spiels fielen mit Boris Bruns und Keno Fokken zwei weitere Spieler verletzt aus. Vor allem für Bruns, der sowohl in der Abwehr als auch am Kreis mit drei erzielten Treffern ein starkes Spiel abgeliefert hatte, tat es dem TSG-Coach leid. Der Sandkruger war in der zweiten Halbzeit, als sich die Gastgeber gerade herangekämpft hatten, beim Zurücklaufen ohne gegnerische Einwirkung umgeknickt. „Wir befürchten einen Bänderriss“, so Rickels.

Trainerstimmen

Hauke Rickels (TSG Hatten-Sandkrug): „Grundsätzlich bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Das Problem war wieder einmal die Chancenverwertung, wobei wir bei vielen Würfen auch Pech mit Pfosten oder Latte hatten. Neerstedt kam dadurch oft zu Gegenstößen und hatte diese genutzt. Mein Team hat gut gekämpft, aber derzeit ist es ein Kampf gegen Windmühlen. Körperlich liefen fast alle schon auf den Brustwarzen. Und durch die neuerlichen Verletzungen weiß ich derzeit nicht, wer nächste Woche überhaupt noch auflaufen kann.“

Jörg Rademacher (TV Neerstedt): „Unter dem Strich zählen nur die zwei Punkte, alles andere ist am Montag vergessen. Mit dem Sieg haben auf jeden Fall wir einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.“

In der ersten Halbzeit ging es zunächst hin und her – was für den weiteren Spielverlauf noch bezeichnend sein sollte. Neerstedt legte zum 3:0 und 5:2 (6. Minute) den besseren Start hin, doch die TSG blieb dran und glich durch Tjark Sauer zum 6:6 aus (10.). Dann wurde Neerstedt aber stärker, wenngleich das Team von TVN-Trainer Jörg Rademacher immer wieder von den fehlerhaften Abschlüssen der Gastgeber profitierte und so Treffer über Tempogegenstöße erzielen konnte. Andererseits machte die Neerstedter Abwehr mit Torhüter Hendrik Legler als Rückhalt einen starken Job, so dass die zwischenzeitliche 13:7-Führung durch den rechtzeitig wiedergenesenen Torjäger Eike Kolpack verdient war.

Die TSG ließ sich aber nicht entmutigen, kämpfte sich in der zweiten Halbzeit auf zwei (16:18/39.) und wenig später sogar auf ein Tor heran (21:22/46.). Zu diesem Zeitpunkt musste Neerstedt bereits auf Björn Wolken verzichten. Er hatte TSG-Rückraumspieler Robert Langner beim Wurfversuch in den Arm gegriffen und dafür die Rote Karte gesehen (37.). Doch als es drauf ankam, steigerten sich Legler und die Neerstedter Abwehr wieder. Mit drei Toren in Folge setzten sich die Gäste wieder ab. Danach war es ausgerechnet das TVN-Urgestein Tim Schulenberg, der bei seinem zweiten Saisoneinsatz überhaupt die wichtigen Tore zum 27:22 (51.) und 29:24 (56.) warf. Und trotzdem war das immer noch nicht die Entscheidung, denn die sich aufbäumende TSG kam 23 Sekunden vor dem Abpfiff durch Marco Kirschen wiederum zum 28:29-Anschlusstreffer. Erst im folgenden Angriff gegen eine offene Manndeckung der Sandkruger machte Julian Hoffmann mit dem 30:28 alles klar für die Gäste.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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