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Handball: TV Neerstedt muss       sich strecken

19.10.2015

Neerstedt Dank einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit haben die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt ihr Heimspiel gegen den TSV Bremervörde am Sonntagabend mit 35:30 (15:16) gewonnen.

Was auf den ersten Blick nach einer klaren Sache aussieht, war allerdings ein hartes Stück Arbeit für den Tabellenfünften. „Es war mehr Kampf als spielerischer Glanz. Wir sind vor allem froh, dass wir die Punkte haben“, sagte ein erleichterter TVN-Trainer Jörg Rademacher nach dem Schlusspfiff. Gegen die mit einer Rumpftruppe von nur sieben Feldspielern und zwei Torhütern angetretenen Gäste taten sich die Neerstedter lange Zeit schwer und lagen eine Viertelstunde vor Schluss sogar noch in Rückstand.

„Uns war klar, dass Bremervörde mit seiner ersten Sieben eine hohe Qualität auf das Spielfeld bringt. Wir wussten aber auch, dass wir einen physischen Vorteil haben, und das hat sich in der zweiten Halbzeit dann bemerkbar gemacht. Da hatte Bremervörde nichts mehr entgegenzusetzen“, sagte Rademacher.

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In der ersten Halbzeit eines insgesamt jedoch eher schwachen Spiels lag Neerstedt zunächst bis zum 5:3 vorne, ehe sich zahlreiche Fehler im Angriff einschlichen. Auch über das Tempospiel brachte der Gastgeber nicht viel zustande, Rademacher sprach sogar von „Schlafwagen-Handball“. Das nutzte Bremervörde, um mit vier Toren in Folge erstmals in Führung zu gehen. Beim 9:6 (15.) durch Lars von Kamp führte Bremervörde sogar mit drei Toren. Zwar hatte der TVN, der mit einer 5:1-Deckung und dem vorgezogenen Ole Goyert operierte, die Kreise von TSV-Spielmacher Adnan Salkic (3 Tore) gut eingeschränkt, dafür aber bereiteten der bullige Kreisläufer Marcus Hölling (8) und Linkshänder Tim Schlichting (7) so einige Probleme. „Es ist unheimlich schwer, die Achse zwischen Salkic und Hölling komplett auszuschalten – da beißen sich einige Mannschaften die Zähne dran aus“, meinte der TVN-Trainer.

In der 23. Minute hatte sich Neerstedt aber schon wieder herangearbeitet und durch ein Siebenmetertor von Tim Schulenberg die 11:10-Führung erzielt. Danach ging es hin und her, praktisch mit dem Pausenpfiff traf Hölling zum 16:15 für den TSV.

Nach der Pause deutete sich kurzzeitig ein Fiasko für die Heimmannschaft an, in Unterzahl kassierte sie das 17:21 (36.). Doch ausgerechnet als neben Marcel Reuter mit Schulenberg noch ein weiterer Neerstedter eine Zeitstrafe abbrummte, blies die Rademacher-Truppe zur Aufholjagd. Eike Kolpack und Thomas Schützmann verkürzten trotz doppelter Unterzahl zum 19:21. Bremervörde konterte noch einmal zum 21:24, blieb dann aber fast zehn Minuten ohne eigenen Torerfolg. Das nutzten die Neerstedter, bei denen mittlerweile Tristan Depenbrock für Christoph Kuper zwischen den Pfosten stand, gnadenlos aus. Nach einem Gegenstoß von Schützmann zum 24:24 (46.) holte Björn Wolken erstmals die Führung zurück. Der frisch gebackene Vater einer Tochter war mit neun Treffern gleichzeitig erfolgreichster Werfer seiner Mannschaft. Der 33-Jährige war es auch, der mit dem 29:24 (50.) für die Vorentscheidung sorgte. Nach dem 32:27, wiederum durch Rückraumspieler Wolken, ging Bremervörde zu einer offenen Manndeckung, was jedoch nichts mehr einbrachte.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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