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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oldtimer-Rallye: Unterwegs auch Zeit für eine Tasse Kaffee

12.06.2012

WILDESHAUSEN Um 11.40 Uhr klingelte bei Kalli Meyer das erste Mal das Mobiltelefon. „Ein Team im Jaguar. Die stehen irgendwo in der Pläne, haben sich total verfranst.“ Doch der Fahrtleiter der 10. Oldtimer-Rallye „Rund um die Hünengräber“ blieb bemerkenswert ruhig. „So etwa fünf“ solcher Meldungen erhalte er pro Tour. Was belegte: Die kniffligen Orientierungsaufgaben der Rallye hatten es in sich – bereiteten den Teilnehmern aber auch einen Riesenspaß.

Am Sonntag, 10.01 Uhr, hatte sich die Karawane der 118 Veteranen in Delmenhorst in Bewegung gesetzt, die Straßen gesäumt von etlichen Schaulustigen und Fotografen. Eine Dreiviertelstunde später rollten die ersten beiden Oldtimer, beide aus dem Hause Mercedes-Benz, auf den Hof des Bookholzberger Seniorenwohnparks „An der Ellerbäke“, wo Heimleiterin Sabine Tepaß-Boldt den Part der „Stempelstelle“ übernommen hatte.

Danach allerdings passierte erst mal gar nichts mehr. „Vielleicht haben die ja doch alle unterschiedliche Touren gekriegt?“, sinnierte die Heimleiterin.

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Doch Minuten später kamen ganz andere Erklärungen für die Verspätungen. „Wir stecken mitten in einem dieser fiesen Pläne“, grübelte Beifahrerin Jutta Schovanka in ihrem Austin Healey-Frosch und zeigte auf die 1:25 000-Skizze mit den Orientierungsaufgaben. „Ein paarmal schon“ habe er sich verfahren, lachte Heiner Ahrmann von Gut Altona (Gemeinde Dötlingen) am Lenker seines Fiat 124 Sport. Und das Team im Westfield Super Seven SEI hatte „unterwegs noch Kaffee getrunken“, wie Beifahrerin Uschi Tadsen erklärte.

Reparaturen am Vergaser seines Renault Fourgonnette musste ein Team aus Wildeshausen „dazwischenschieben“. Drei Mal war der Veteran stehengeblieben. „Er hat Arteriosklerose“, frotzelte Fahrer Ulf Christophers.

„Für schwierigere Fälle haben wir einen gelben Engel dabei“, erläuterte Kalli Meyer. Natürlich würden die Helfer nicht in einem Neuwagen ausrücken – sondern in einem „Original Pannen-Fahrzeug aus den 70ern“.

Eine andere Herausforderung waren die „Sonderprüfungen“. So galt es an der Ganderkeseer Westtangente eine 720 Meter lange Strecke in 90 und eine 1280 Meter-Distanz in 170 Sekunden zurückzulegen.

Als Sieger gab Meyer am Abend bekannt: Klasse 1 Gerhard und Kerstin Hempelmann (Hiddenhausen); Klasse 2 Hans-Jürgen und Max Kirschbaum (Bochum); Klasse 3 Joachim Böttcher/Günter Rudweleit (Stuhr); Klasse 4 Rüdiger Knübel/Johann Meierdirks (Osterholz); Klasse 5: Hans und Niklas Südkamp (Vechta); Klasse 6 Stephan und Andrea Hake (Ganderkesee). Gesamtsieger: Rüdiger Knübel/Johann Meierdirks.

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Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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