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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: VfL beschwört eigene Stärken

04.06.2016

Wildeshausen Nein, eine spezielle Vorbereitung auf dieses Endspiel werde es nicht geben. „Wir treffen uns jetzt nicht vorher zum gemeinsamen Frühstück oder gehen in die Kirche. Wir bereiten uns ganz normal vor, wie auf jedes andere Spiel auch“, sagt Marcel Bragula, Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen. Für die Wildeshauser geht es an diesem Wochenende im Fernduell mit dem SC Türkgücü Osnabrück um den Klassenerhalt. Wildeshausen steht derzeit auf dem rettenden zwölften Platz und empfängt am Sonnabend (17 Uhr) den Tabellensiebten SV Holthausen-Biene, zeitgleich treten die Osnabrücker beim als Absteiger feststehenden SV Wilhelmshaven an.

Die Ausgangslage

Der Abstiegskampf in der Fußball-Landesliga klärt sich erst am letzten Spieltag an diesem Wochenende. Der TV Bunde, SV Wilhelmshaven, Germania Leer und SV Brake stehen bereits vorzeitig als Absteiger fest. Wer als fünfte Mannschaft die Landesliga verlassen muss, entscheiden der VfL Wildeshausen (12. Platz/39 Punkte/53:58 Tore) und der SC Türkgücü Osnabrück (13./37/56:69) in einem Fernduell.

Wildeshausen trifft auf eigenem Platz auf den zuletzt sehr formstarken Tabellensiebten SV Holthausen-Biene, die Osnabrücker müssen beim Vorletzten Wilhelmshaven ran. Beide Spiele werden an diesem Sonnabend, 4. Juni, um 17 Uhr angepfiffen.

Mit einem Sieg rettet sich der VfL aus eigener Kraft und könnte in der Tabelle sogar noch ein bis zwei Plätze nach oben klettern. Auch ein Unentschieden würde den Wildeshausern reichen, so lange Osnabrück in Wilhelmshaven nicht höher als mit sieben Toren Differenz gewinnt.

Sollte der VfL verlieren, könnte es trotzdem zum Klassenerhalt reichen. Dann dürfte Osnabrück aber maximal unentschieden spielen. Bei einer eigenen Niederlage und einem Sieg von Türkgücü würde Wildeshausen definitiv auf den Abstiegsplatz rutschen.

Der VfL hat derzeit zwei Punkte und acht Tore Vorsprung gegenüber dem Rivalen. Allerdings ist das Polster trügerisch, und die Wildeshauser wissen, dass sie sich darauf nicht ausruhen dürfen. Mit einem Sieg hätte der Aufsteiger sofort Sicherheit, bei einem Unentschieden müsste man nach Wilhelmshaven schauen und darauf hoffen, dass die Osnabrücker dort nicht mit acht Toren Differenz oder höher gewinnen. „Ich bin überzeugt davon, dass Türkgücü gewinnt – die Frage ist nur, wie hoch“, sagt Bragula und hofft, dass sich Wilhelmshaven trotz des Abstiegs vernünftig präsentieren wird.

Über die Zwischenstände des Rivalen wollen sich Bragula und sein Trainerkollege Marco Elia nicht informieren lassen. „Wir wollen uns nur auf uns konzentrieren“, betont der VfL-Coach. Dass die Wildeshauser das Zeug dazu haben, gegen Holthausen-Biene zu gewinnen und somit den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen, bewiesen sie bereits im Hinspiel, als sie am Biener Busch am Osterwochenende einen 2:1-Sieg verbuchten. „Das Spiel stand allerdings auch unter anderen Vorzeichen. Jetzt haben wir sechs bis sieben verletzte Spieler, die uns fehlen“, sagt Bragula und erinnert an die aktuelle Ausfallliste. Auf dieser wird weiterhin Sascha Görke auftauchen. „Er konnte immer noch nicht trainieren und wird maximal auf der Bank Platz nehmen“, bedauert der VfL-Coach. Sehr groß seien auch die Fragezeichen, die hinter den Einsätzen von Janek Jacobs und Maximilian Seidel stehen. Sollten beide ausfallen, wären Bastian Stuckenschmidt und Andreas Kari mögliche Kandidaten auf einen Platz in der Startelf.

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Allerdings gehen auch die Gäste um Trainer Uli Manemann personell auf dem Zahnfleisch. Patrick Görtz (verletzungsbedingt) und Robin Löpke (berufsbedingt) fallen definitiv aus. Ungewiss sind die Einsätze der angeschlagenen Sven Foppe und Deniz Kücüktas. Der Stellenwert der Partie ist dem Gäste-Coach bewusst. „Wir sind das Zünglein an der Waage“, erklärt Manemann und rechnet mit einem hochmotivierten Gegner und einem elektrisierten Umfeld. „Ich erwarte 700 bis 800 Zuschauer. Das wäre absolut schön im letzten Spiel“, freut sich Manemann.

Der Tabellenplatz und die aktuelle Formkurve – die Emsländer haben seit dem Hinspiel am 26. März keine einzige Niederlage mehr kassiert – bringt den Gästen auf jeden Fall die Favoritenrolle ein. „Wir gehen trotzdem mit einem positiven Grundgefühl in die Partie“, betont Bragula. Er setzt dabei vor allem auf den Heimvorteil: „Wir haben auf eigenem Platz schon sensationelle Spiele vollbracht. Ich hoffe, dass das Krandel-Stadion wieder zu einem Mythos wird!“ Wichtig sei vor allem, dass seine Spieler nicht die Nerven verlieren, sondern an sich und ihre Stärken glauben. „Die Mannschaft hat eine überragende Mentalität. Deswegen hat sie es auch verdient, den Klassenerhalt zu schaffen. Und ich glaube fest daran, dass wir es schaffen“, schwört Bragula seine Elf ein.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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