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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Viel Lob und ein Pechvogel

15.01.2018

Lob von allen Seiten bekam der TV Brettorf für die Ausrichtung des Faustball-Europacups. Der rund 720 Mitglieder zählende Verein hatte aber auch wieder einmal alles dafür getan, dass beim zweitägigen Turnier der vier besten europäischen Hallenfaustballmannschaften nichts dem Zufall überlassen war. Stimmungsvolle Beleuchtung und gutes Catering vor der Halle, informatives Turnierheft, roter Teppich beim Einlaufen vor dem Finale, Konfetti-Kanonen bei der Siegerehrung – es passte auch bei dieser Großveranstaltung unter TVB-Regie. „Jeder Einzelne hat wieder mitgeholfen“, lobte Brettorfs Spielertrainer Tim Lemke, der selbst Mitglied im Orga-Team war, den fleißigen Einsatz der Vereinskollegen.

Pechvogel des Hallen-Europacups war Jean Andrioli. Der Schlagmann vom österreichischen Staatsmeister Union Compact Freistadt hatte sich im Halbfinale am Freitagabend gegen den TSV Pfungstadt direkt im ersten Satz bei einem Blockduell eine distale Radiusfraktur in der rechten Hand zugezogen. Trotz der gebrochenen Speiche hatte Andrioli diese Partie noch sechs Sätze lang zu Ende gespielt – am Samstag blieb ihm mit dickem Gipsverband aber nur die Zuschauerrolle. Ohne seinen Leistungsträger hatte Freistadt im Spiel um Platz drei klar das Nachsehen. Der Schweizer Meister SVD Diepoldsau-Schmitter sicherte sich mit einem glatten 4:0-Erfolg (11:9, 11:5, 11:3, 11:6) die Bronzemedaille.

Für Gastgeber TV Brettorf war es bei der vierten Europacup-Teilnahme die vierte Medaille: 2004 hatte das Team in Hannover schon einmal Silber gewonnen, 2006 in Widnau und 2013 in Frauenfeld gab es jeweils Bronze.

Für spektakuläre Showeinlagen sorgten während des Endspiels in den Satzpausen die Cheerleader der EWE Baskets Oldenburg. Ob bei Pyramiden, Stunts, spektakulären Würfen oder kleinen Turneinlagen: Die Bright Delights ließen ihren sehr vielseitigen Sport zu jeder Zeit einfach und leicht aussehen und erhielten viel Applaus.

Von einer kleinen Anekdote vom Turnierwochenende berichtete der TVB-Vorsitzende Helmut Koletzek: Am Samstagabend konnte die Brettorfer Sporthalle nicht abgeschlossen werden, weil ein Spieler aus Diepoldsau versehentlich den Schlüssel eingesteckt und mit ins Hotel genommen hatte. Dank der „Nachtwache“ von Koletzeks Vorgänger und aktuellem Dötlinger Bürgermeister Ralf Spille blieb die Halle aber zum Glück nicht unbeaufsichtigt...

Die Spiele beim Hallen-Europacup wurden mit dem Ludwig-Ball ausgetragen. Vor dem ersten Aufschlag am Freitagabend überreichte Geschäftsführerin Gudrun Kreye (Huntlosen) das Spielgerät. „2005 machten mein leider vor acht Jahren verstorbener Mann Heino und ich drei Monate Urlaub in Brasilien“, berichtete Kreye. Dort lernten sie den brasilianischen Ballhersteller Clovis Ludwig kennen. „Heino gab ihm wichtige Ratschläge für die Produktion des Faustballs. Deshalb war es Clovis Ludwig wichtig, gerade in Brettorf die Ballrechte zu erwerben“, sagte die Huntloserin. „Heino lebte für den Faustballsport und seinen Heimatverein TV Brettorf.“

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