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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Vom Fahren und Feiern

09.08.2016

Wenn der Heimat- und Ortsverein Elmeloh/Almsloh zur Radtour ruft, wird’s voll auf Wegen und Straßen. Auch am Sonntag war das so. 90 Anmeldungen waren eingegangen. 79 Teilnehmer entschieden sich für den Fahrradsattel, elf für einen Platz im Kremser. Eine Konstante: Seit 2004 werden die Touren von Gästeführerin Anni Schlüter geplant und begleitet. Als erste Station wurde diesmal MBB Palfinger angesteuert, Firmenmitarbeiter Frank Meyer führte übers Gelände des Hubladebühnenbauers. Danach gab’s für viele ein Déjà-vu: Vor acht Jahren hatten sich die Radler das damals im Bau befindliche Hochwasserrückhaltebecken an der Delme angesehen, jetzt zeigte Ochtumverband-Vorsteher Heiko Stubbemann ihnen die mittlerweile längst fertiggestellte „nördlichste Talsperre Deutschlands“. Es sei schon ein Erlebnis gewesen, auf dem neuen Deich zu radeln und den weiten Blick zu genießen, sagte Vereinsvorsitzender Reinhard Siemer später. Zu Mittag ließen es sich die Ausflügler beim Heimatmuseum von Rudi und Rainer Vosteen in Schlutter schmecken, auf dem Rückweg wurde dann bei Familie Fritz Bücking in Elmeloh kaffeesiert. Am Ende war Vorsitzender Siemer rundum zufrieden: Das sei eine Bilderbuch-Tour gewesen – „interessant“, „entspannend“, „stressfrei“.

Während die Radler ihre Ziele großenteils schon kannten, wollte eine andere Ausflugsgruppe die Gemeinde erst kennenlernen: Auf Einladung des Fuhrenkamp-Schutzvereins starteten am Sonntagmorgen 55 erwachsene, in Ganderkesee lebende Flüchtlinge sowie ehrenamtliche Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe zu einer Busrundfahrt durch die Gemeinde. Alt-Bürgermeister Gerold Sprung spielte „Reiseleiter“, Flüchtlingssozialberaterin Sandra Baba dolmetschte. Sprung versuchte, auch das Leben der Ganderkeseer ein wenig näherzubringen, zum Beispiel erklärte er, was es dieser Tage mit den Schultüten auf sich hat. Bei der Rundfahrt schauten sich die Teilnehmer unter anderem Industriebetriebe wie MBB Palfinger, Schulen und geschichtsträchtige Stätten wie das Hünengrab Stenum an. An die Rundfahrt schloss sich ein Picknick im Dorfpark Falkenburg an, für das die Teilnehmer vielerlei Spezialitäten aus ihren Herkunftsländern vorbereitet hatten. Der Fuhrenkamp-Schutzverein, der an diesem Tag durch Hartwig Lambracht vertreten war, hatte sowohl die Kosten für den Bus als auch die für die Getränke übernommen.

Schmausen, Klönen und Feiern – das waren am Freitagabend die „Disziplinen“ auf dem Gelände des Feuerwehrhauses in Havekost. Die Ortsfeuerwehr Havekost/Hengsterholz hatte zum traditionellen Grillabend eingeladen. Etwa 300 Besucher, darunter etliche Stammgäste, kamen, so berichtet es Ortsbrandmeister Klaus Mühlenfeld. Was das Grillen angeht, hat die Ortswehr ein eingespieltes Team: Hartmut Westermann, Gerold Fitzgibbon, Oliver Seeger und Alexander Roloff legten die 250 Steaks und 300 Bratwürste auf den Rost. Roloff, der die Organisation übernommen hatte, kündigte an, dass man für künftige Grillabende auch das Gelände an den Brinkfuhren (hinter dem Feuerwehrhaus) nutzen werde. Mitglieder der Ortswehr hatten das Areal mit Unterstützung durch den KommunalService parkähnlich gestaltet, mit einer kleinen Erhebung als „Bühne“. Die Wehr will noch in Eigenarbeit Holzbänke anfertigen, auch an eine Beleuchtungsmöglichkeit ist gedacht.

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