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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Von Talenten und routinierten Meistern

09.05.2017

Höven Als die Jüngsten in der Führzügelklasse am Sonntagnachmittag beim dritten Turniertag des Freilandturniers, veranstaltet vom RV Höven aus dem Sattel stiegen, war dies das Signal für die Springreiter, den von Werner Tapken aufgebauten Springparcours im S*-Springen und damit der höchsten Springprüfung zu besichtigen.

35 Starter hatten für das schwere Springen Startbereitschaft erklärt. Deshalb war auch eine kleine Pause eingeplant. Und es zeigte sich, dass dieser Parcours nicht ganz ohne war. Mit einer Zweifachen und einer Dreifachen Kombination sowie einem lichten OLB-Steilsprung in Richtung Publikum, um nur einige Schwierigkeiten zu nennen, verlangte der S*-Parcours den Starten einiges ab. Deshalb wurde für die 428 Meter lange Hindernisstrecke nach den ersten drei Startern die erlaubte Zeit um zwei Sekunden angehoben.

Doch viele Zeitfehler und auch Abwürfe ließen am Ende nur vier Reiter in das alles entscheidende Stechen gelangen. Vincent Elbers (RUFG Falkenberg) gab mit „Rio de la Roque“ in 34,99 Sekunden die zu schlagende Zeit bei null Fehlern vor. Altmeister Otto Vaske (RG Klein Roscharden) fand die Ideallinie durch die Parcoursstrecke. Mit „Stakkato Special“ flog er in 33,03 Sekunden zum Sieg. Weder Greta Funke-Ligthart (RG Dangast) mit „La Corinne“ (33,24) noch Mathias Janßen (RuFV Merzen) auf „Che Fantastica“ (39,15) konnten ihm den Sieg noch nehmen.

Einen schönen Erfolg landete Jens Pargmann mit „Charlen Gold“ für den Veranstalter im M*-Springen mit Stechen. Er fand sich nach dem Stechen auf dem vierten Platz wieder. Gewonnen wurde diese Prüfung von Mareike Weise auf „Cerobin“ vom Ammerländer RC.

Hochkarätigen Reitsport konnten auch die Dressurfreunde bei diesem Turnier auf den beiden Dressurvierecken einmal mehr genießen.

In der Dressur-Prüfung S* mit Qualifikation zum OLB Jugend-Reiterfestival konnte sich der Rasteder Lukas Fischer auf „Sammy Deluxe OLD“ mit einer Summe von 796 Punkten feiern lassen. Das Preisgeld in Höhe von 220 Euro spendete er (siehe Infobox). Auch Platz zwei blieb in der Familie: Tanja Fischer reichten 778 Zähler auf „Celebration WE“. Einen tollen dritten Platz belegte die Hövenerin Yvonne Reiser mit „Bonard de Charry“ (769,5) in einem Feld von 21 Startern.

Schleifen-Aktion

Der RV Höven hatte sich eine besondere Aktion ausgedacht: Für jede Schleife, die zurückgegeben wird, wollte der Verein 50 Cent spenden. „Wir haben 105 Schleifen zurückbekommen“, freute sich Pressewartin Kerstin Wieting. Und auch das Feedback sei toll gewesen. „Viele Reiter wollen die Idee mit in ihre Vereine nehmen“, sagte sie. Dabei habe es Reiter gegeben, die jede Schleife zurückgaben. Und auch goldene Stücke seien dabei gewesen: „Das waren nicht nur grüne, sondern ganz bunt gemischt.“ Sogar eine lila Schleife von den jüngsten Teilnehmern sei dabei gewesen.

Außerdem seien in einem Sparschwein, das neben dem Kaffee-und-Kuchen-Büffet gestanden habe, auch noch einmal 60 Euro zusammen gekommen, berichtete Wieting.

Besonders hervorzuheben sei dabei die Aktion des Reiters Lukas Fischer. „Er hat am Sonntag die Dressurprüfung Klasse S* gewonnen und danach spontan seine komplette Siegprämie gespendet“, erzählte Wieting begeistert. Das seien ganze 220 Euro gewesen.

Am Ende habe der 1. Vorsitzende Arne Weber die Summe aus eigener Tasche auf 500 Euro aufgerundet, sagte die Pressewartin. Das Geld gehe jetzt an das Kinderhospiz Löwenherz in Syke.

Daneben standen am Sonntag auch M**-Dressuren im Fokus. In der Prüfung für Starter bis 361 Ranglistenpunkte gewann Alexandra Heyen (RuFV Saterland und Umgebung) mit „Ronjon“ (677). Dritte wurde die Hövener Dressurreiterin Heidi Usinger auf „Sandrina“ (671,5).

Das Feld der Dressurreiter ab 362 Ranglistenpunkte führte am Ende Iris Hannöver (RuFV Lohne) mit „Petite etoile OLD“ und 695,5 Punkten an. Auch hier war eine Hövener Reiterin auf dem dritten Platz zu finden. Sandra Bührmann platzierte „Sirtaki B“ (673,5) auf dem dritten Rang. David Taylor vom RFV Holzhausen gelang auf „Don Henry“ (661,5) noch der vierte Platz.

Die Stärke der Hövener wurde vor allem in den schweren Prüfungen der Dressur mit einigen schönen Platzierungen unter Beweis gestellt. Einmal mehr bewies der RVH aber auch die Klasse des Turniers. Mit 42 Prüfungen gelang die Demonstration des Reitsports auf einem herrlichen Turniergelände und entsprechenden Plätzen für Dressur und Springen.

„Das Wetter hätte am Freitag ein wenig wärmer sein können“, meinte Pressewartin Kerstin Wieting. Und in der Dressur habe sich das Organisationsteam eine bessere Starterfüllung gewünscht. Dafür sei das Turnier am Samstag und Sonntag bei besserem Wetter dann gut besucht gewesen. Wieting: „Insgesamt sind wir sehr zufrieden.“

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