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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

WTV blickt nun           nach oben

05.02.2019

Wardenburg /Brettorf Da knallten die Sektkorken: Mit einem furiosen Endspurt haben sich die Faustballerinnen des Wardenburger TV am Sonntag den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Nord gesichert – und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zu Liga eins. Weil sich der TV Voerde aus der Liga zurückzieht, gibt es auch für den TV Brettorf II ein Happyend: Der Aufsteiger bleibt nach seiner ersten Saison auch als Tabellenvorletzter in der Liga.

TK Hannover II - Wardenburger TV 1:3 (7:11, 15:14, 8:11, 4:11). Zum finalen Spieltag in Hannover reisten die Wardenburgerinnen ohne ihren Trainer Jörn Büsselmann an, der kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Dennoch gelang ein erfolgreicher Auftakt gegen die Gastgeberinnen. Lediglich im zweiten Satz schlichen sich ein paar Unkonzentriertheiten ein, so dass die TKH-Reserve nach einem 15:14 in der Verlängerung ausgleichen konnte. Danach konnte sich das Landkreisteam, das in der Besetzung Sarah Lücken, Sabrina Rohling (beide Angriff), Jana Büsselmann, Saskia Büsselmann (Abwehr), Diana Piehler und Wiebke Langer (Zuspiel) auflief, aber schnell wieder fangen und die folgenden Sätze für sich entscheiden.

Lemwerder TV - Wardenburger TV 1:3 (11:8, 4:11, 5:11, 10:12). Durch den vorangegangenen Sieg gegen Hannover wurde das Duell gegen Lemwerder gleichzeitig zu einem „Endspiel“ im Kampf um Platz zwei: Wardenburg musste gewinnen, um den Rivalen aus der Wesermarsch noch abzufangen. Dementsprechend hoch war die Motivation im Team der Landkreislerinnen. Sie starteten furios und gingen im ersten Satz direkt mit 4:0 in Führung. Lemwerder ließ sich dadurch jedoch nicht beeinflussen, sondern glich schnell aus und entschied den umkämpften Satz am Ende knapp für sich. „Davon haben wir uns aber nicht unterkriegen lassen“, berichtete Sabrina Rohling von einer tollen Moral innerhalb ihrer Mannschaft. Mit konsequenter Spielweise und hoher Konzentration gelang es, die folgenden beiden Durchgänge relativ deutlich zu gewinnen. Doch umso näher der Sieg nun rückte, desto größer wurde die Nervosität. Lemwerder erspielte sich im vierten Abschnitt eine Drei-Punkte-Führung. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Wardenburgerinnen das Spiel aber noch für sich entscheiden. „Auf allen Positionen waren wir heute topfit und haben eine starke Leistung gezeigt“, resümierte Rohling zufrieden. Im Lager des Lemwerder TV nahm man die Niederlage sportlich. „Es hat leider nicht gereicht“, sagte LTV-Spielerin Saskia Gelhaus. „Wardenburg hat verdient gewonnen.“

Für den WTV stehen nun voraussichtlich am 23. Februar die Aufstiegsspiele an. Der Spielort steht noch nicht fest. Qualifiziert haben sich neben den Wardenburgerinnen aus der Nordstaffel Bayer 04 Leverkusen sowie aus der Ost-Staffel der SV Düdenbüttel und MTV Wangersen.

TV Voerde - TV Brettorf II 3:0 (11:4, 11:8, 11:7). Die Brettorferinnen sind am Sonntag schlecht ins Spiel gegen den TV Voerde gestartet, wie Spielerin Neele Meves sagte. „Wir konnten nicht umsetzen, was wir uns taktisch vorgenommen hatten“, sagte sie. Dadurch habe der Mannschaft eine klare Aufgabe gefehlt. „Die deutliche Niederlage ist natürlich nicht schön. Das Spiel hätten wir eigentlich gewinnen müssen“, so Meves.

Die Entscheidung Voerdes, sich aus der 2. Bundesliga zurückzuziehen, sei jedoch nicht für die Niederlage verantwortlich gewesen. „Unser Saisonziel war von Anfang an der Klassenerhalt – lange bevor der TV Voerde seine Entscheidung bekannt gegeben hat“, sagte die TVB-Spielerin.

Bayer 04 Leverkusen - TV Brettorf II 3:0 (11:9, 11:3, 12:10). Zwar konnten die Brettorferinnen ihre Leistung gegen Leverkusen besser abrufen, doch reichte das am Ende nicht zum Sieg. „Wir haben zu spät in den zweiten Satz gefunden und konnten den 0:5-Rückstand nicht aufholen“, sagte Meves. Dass die Spielerinnen des TV Brettorf II sehrwohl in die 2. Bundesliga gehören, zeigten sie dann im letzten Satz, den sie am Ende nur knapp verloren. „Wir wollten mindestens einen Sieg mit nach Hause nehmen, um aus dem Loch am Tabellenende rauszukommen. Trotzdem sind wir jetzt glücklich, nicht abzusteigen“, erklärte die Spielerin.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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