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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfR will jetzt in Liga nachlegen

31.08.2018

Wardenburg Einige Getränke dürften es schon gewesen sein, die Sören Heeren am Mittwochabend springen lassen musste. „Der Anlass war es wert“, meint der Trainer des VfR Wardenburg, der zum einen seinen 30. Geburtstag und zum anderen das Erreichen der vierten Runde im Fußball-Bezirkspokal mit seinem Kreisligateam feierte. Im Elfmeterschießen hatten die Wardenburger gegen den SV Tur Abdin Delmenhorst 7:6 gewonnen und damit bereits den dritten Bezirksligisten aus dem Wettbewerb gekegelt.

„Der Wille und die Leidenschaft waren herausragend“, lobte der Coach den Auftritt seiner Elf. Gleich zweimal hatten die Wardenburger in der zweiten Halbzeit einen Rückstand ausgeglichen – „und das gegen eine Mannschaft, die spielerisch in der Bezirksliga zu den Besten gehört“, zog Heeren seinen Hut. Nicht aus dem Hut, dafür aus der Lostrommel gezaubert wurde bereits der nächste Pokalgegner des VfR: Im Achtelfinale gibt es am Mittwoch, 3. Oktober, ein Heimspiel gegen den Landesligisten FC Schüttorf. „Die werden wahrscheinlich erstmal auf der Landkarte gucken, wo sie hin müssen“, schmunzelt Heeren und fügt dann voller Vorfreude hinzu: „Das ist für uns ein super Los, und wir werden alles versuchen.“

Zunächst aber muss der VfR Wardenburg versuchen, den Schwung aus dem Pokalwettbewerb in die Kreisliga mitzunehmen – denn dort lief es bislang mit vier Punkten aus drei Spielen nicht so rund. „Der Bezirkspokal ist natürlich schön, und wir nehmen die Spiele gerne mit. Aber unser tägliches Brot ist die Kreisliga, und ich hoffe, dass wir auch dort an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen“, blickt der 30-Jährige voraus. Einen entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Wettbewerben hat Heeren ausgemacht: Während seine Elf im Pokal fast immer als Underdog auftritt und auf sein „brutal gutes Konterspiel“ setzen kann, muss der VfR in der Liga „zu 80 Prozent das Spiel selbst machen – und damit tun wir uns noch schwer“, analysiert der Coach. „Beim Ballbesitzspiel greifen noch nicht alle Schrauben ineinander, und die Jungs sind häufig zu ungeduldig.“ Außerdem kamen in den vergangenen Wochen einige verletzungsbedingte Ausfälle wie die von Benjamin Cordoni, Sven Hörnlein, Frerk Schreiber, Nicolas Bruns, Leon Meiners oder Tobias Köhnke erschwerend hinzu.

An diesem Samstag (14 Uhr) steht für die Wardenburger das Auswärtsspiel beim TSV Ganderkesee auf dem Programm. Vor allem der 1:0-Punktspielerfolg des TSV gegen den Meisterschaftsanwärter SV Atlas Delmenhorst II am Mittwoch beeindruckt Heeren. „Gegen die 90 Minuten kein Tor zu kassieren, zeugt schon von Qualität“, erklärt der VfR-Trainer. Somit dürfte seine Mannschaft vor einer extrem schweren Aufgabe stehen – wohlwissend, dass ein Sieg ebenso wichtig wäre, um den Anschluss an die Topteams der Liga nicht schon frühzeitig zu verlieren.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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