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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Jahresempfang Der Sportvereine In Wardenburg: Millionen Stunden im Ehrenamt

12.11.2018

Wardenburg „Ohne Ehrenamt wäre die Vereinsarbeit tot“, so deutlich sagte es Reiner Sonntag und untermauerte seine Bilanz mit beeindruckenden Zahlen: Zwei Millionen Stunden pro Monat leisten die Ehrenamtlichen in den Sportvereinen allein in Niedersachsen. Das entspricht einer Wertschöpfung von 32 Millionen Euro – jeden Monat. Gleichzeitig, so der Vorsitzende der Sportjugend im Landessportbund, fühle sich die Hälfte der Vereine in ihrer Existenz bedroht. Denn: Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, sinkt. Umso wichtiger, dass beim Jahresempfang, zu dem sich die Vorsitzenden der Sportvereine am Sonntag im Wardenburger Hof mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik trafen, das Ehrenamt im Mittelpunkt stand.

„Damit ein Team auf dem Platz stehen kann, braucht es viele Stunden ehrenamtlichen Engagements“, betonte Landrat Carsten Harings und plädierte dafür, das Ehrenamt noch stärker zu würdigen. „Gerade im Sportverein lernen Kinder Teamgeist, Respekt und Toleranz. Da kommt es nicht auf die Hautfarbe oder den Geldbeutel an, sondern nur auf engagiertes Miteinander“, sagte er und machte deutlich: „Sport ist eine integrative Kraft.“

„Sie berühren uns mit Ihrer Arbeit“, wandte sich NWZ-Chefredakteur Lars Reckermann in seinem Impulsvortrag an die Gäste. Die NWZ habe das Ehrenamt und die entsprechende Berichterstattung nie aus dem Blick verloren, denn: „Wenn wir über Sie berichten, dann menschelt es“, machte er deutlich, wie wichtig es sei, das Ehrenamt in der Öffentlichkeit präsent zu machen. Gleichzeitig seien die Ehrenamtlichen oft extrem zurückhaltend. „Die Bescheidenheit, die Sie an den Tag legen, stände jedem Spitzenpolitiker gut zu Gesicht“, so Reckermann. Dabei sei ehrenamtliche Arbeit längst äußerst anspruchsvoll geworden.

Er schätze es sehr, dass auch die Vertreter der Wirtschaft diesen Sonntagmorgen nutzten, um mit den Sportvorsitzenden ins Gespräch zu kommen, sagte Peter Ache. „Ohne finanzkräftige Unterstützung wäre die Vereinsarbeit nicht möglich.“ Ache, langjähriger Vorsitzender des Kreissportbundes Oldenburg-Land, hat sein Amt gerade an Jörg Skatulla abgegeben. Dieser bedankte sich auf der Veranstaltung für Aches großes Engagement, mit dem er sich für die Belange des Sportbundes eingesetzt habe. Er freue sich, dass Peter Ache künftig dem KSB als Ehrenvorsitzender weiter als Ratgeber und Mentor zur Verfügung stehen werde.

Die Vorstandsmitglieder des Sportjugendvorstandes, Alexandra Bruns, Tamino Büttner und Enrico Stieger, appellierten an die Vereinsvorstände, noch bekannter zu machen, welche Chancen man als Übungsleiter haben könne. Alexandra Bruns fasste es in einem prägnanten Satz zusammen: „Wenn man erstmal angefangen hat, dann weiß man, dass es geil ist.“

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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