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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Sportkooperation: Heute die Beckers und Grafs von morgen entdecken

08.05.2018

Wardenburg Für den deutschen Tennissport war das Jahr 1999 ein bitteres: Gleich beide Tennislegenden, Boris Becker und Steffi Graf, beendeten ihre Profi-Karriere – niemand anderes konnte bisher die Massen in Deutschland so für den weißen Sport begeistern. Die Folge: sinkende Mitgliederzahlen in den Tennisvereinen. Zu spüren bekam das auch der Wardenburger Tennis-Club (WTC).

„Aber wir haben etwas dagegen getan“, sagen die beiden Tennislehrer des WTC, Raffael van Deest und Ferdinand Diekmann. Vor fünf Jahren schloss der Verein Kooperationen mit den Grundschulen und den Kindergärten in der Gemeinde. Seitdem kommt der Tennisclub regelmäßig vorbei, um die Mädchen und Jungen spielerisch an den Sport mit Schläger und Filzball heranzuführen.

Tennisboom vor mehr als 20 Jahren

Der Höhepunkt des Tennisbooms in Deutschland war im Jahr 1994. Damals verzeichnete der Deutsche Tennisbund 2 299 553 Mitglieder in seinen Mitgliedsvereinen.

365 Mitglieder hat der WTC zurzeit. Damit ist er nicht mehr weit entfernt von seinem Hoch im Jahr 1995. Sein zahlenmäßiger Tiefpunkt lag bei rund 200 Mitgliedern.

Am Montag war der WTC mit sieben haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern in der Grundschule Wardenburg. Die sechs dritten und vierten Klassen spielten in der Sporthalle um den Low-T-Cup.

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Low T(ennis) (Niedrig-Tennis) benötigt eine niedrige Holzbarriere, Tennisschläger mit verkürztem Griff und ein leichter Ball in Fußballgröße. Geschlagen wird der Ball unters „Netz“. Die Spieler müssen sich bemühen, den Ball im Spielfeld zu halten.

„Das Image vom elitärem Sport wollen wir dem Tennis nehmen“, sagt WTC-Pressewartin Tomma Küpker. Auch ihre eigene Familie sei über das Schnuppern in der Schule ans Tennisspielen gekommen. „Als mein Sohn Thede acht oder neun war, hat er es ausprobiert, ist dabei geblieben, dann kamen noch der große Bruder und wir Eltern dazu“, erzählt Tomma Küpker. Auch im Verein würden die verschiedenen Generationen viel miteinander machen.

Das Engagement des Vereins in Schulen und Kindergärten hat dem WTC bereits mehr Mitglieder beschert. „Allein im vergangenen Jahr hatten wir 65 Neuzugänge“, weiß van Deest. Er und Trainerkollege Ferdinand Diekmann wollen aber noch mehr erreichen: „Unser Ziel ist, dass jeder bis zum Ende der Grundschule einmal einen Tennisschläger in der Hand hatte.“ Vielleicht ist darunter auch eine neue Steffi Graf oder ein zweiter Boris Becker.


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