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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Noch Hoffnung auf Neubau

12.03.2018

Wardenburg Es herrscht bedrückte Stimmung, als Frank Bökamp, 1. Vorsitzender des Schützenvereins Wardenburg, vom aktuellen Planungsstand des Schützenhaus-Neubaus erzählt. Mit dem geplatzten Verkauf des Wardenburger Marktes an aktiv&irma ist auch der Traum von einem neuen Vereinsheim – zumindest vorerst – geplatzt.

„Im Grunde haben wir alles zusammen, um sofort anzufangen: die Baugenehmigung, die Berechnung der Statik. Das brauchten wir alles, um Fördermittel zu beantragen“, erklärte Bökamp auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am Freitagabend. „Was uns fehlt, ist das Eigenkapital.“ Mit 440 000 Euro für den Verkauf des Nutzungsrechtes, auf dem Marktplatz das Schützenfest ausrichten zu können, hatten die Schützen gerechnet. „Wir hoffen noch immer auf eine Einigung der Gemeinde mit aktiv&irma“, zeigte sich Bökamp verhalten optimistisch. „Ich bin zuversichtlich, dass das noch klappt – aber es kann sich alles um ein, zwei Jahre verzögern.“ 12 000 Euro hat den Verein die Vorbereitung auf den Neubau bisher gekostet, das war die nächste Hiobsbotschaft, die Werner Kramer als 2. Vorsitzender bereithielt. Und auch bei den Fördermitteln lief es nicht so gut wie erwartet: Statt der beim Kreissportbund beantragten 50 000 Euro hätte der Schützenverein im Falle eines Neubaus in diesem Jahr nur 10 000 bekommen. „Insgesamt waren 100 000 Euro im Topf, und es hat einfach sehr viele Antragsteller gegeben“, erklärte Kramer. Anträge auf Fördermittel werde man nun erst wieder stellen, wenn die weitere Finanzierung geklärt sei. „Das können wir in jedem Jahr neu machen“, so der 2. Vorsitzende. Er befürchte allerdings, dass die am Bau beteiligten Firmen bei einer erneuten Anfrage ihre Kosten höher kalkulieren, die Bausumme insgesamt also steigen werde.

„Wir werden erst weiterplanen, wenn der Marktplatz tatsächlich verkauft ist. Vorher nicht“, betonte Frank Bökamp. Sollte das nicht klappen, bleibt den Schützen immer noch Plan B: die Renovierung des jetzigen Schützenhauses, unter anderem mit behindertengerechten Zugängen und einem Notausgang. „Da sind wir aber auch mit 488 000 Euro dabei“, machte der 1. Vorsitzende deutlich. Zwar gäbe es auch für eine Renovierung Zuschüsse, „aber auch in diesem Fall brauchen wir Eigenkapital.“ Bis zum 31. Oktober dieses Jahres hat der Schützenverein eine Schießerlaubnis auf der alten Anlage. Ob diese noch einmal verlängert wird und die Schützen dadurch Zeit gewinnen, bleibt abzuwarten.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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