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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Verein: Veränderungen bei den Schützen

18.02.2020

Wardenburg Der 2. März könnte für den Schützenverein Wardenburg ein Tag werden, der entscheidend für seine Zukunft ist: Das Bauordnungsamt des Landkreises hat sich zu einer Schießstandbegehung angemeldet. Das kündigte der Vorstand jetzt auf seiner Jahreshauptversammlung an. Von diesem Termin erhoffen sich die Schützen Klarheit darüber, welche Auflagen verlangt werden, um die Standortsicherheit der unterirdischen Schützenhalle für die nächsten 25 Jahre gewährleisten zu können.

Aufzug oder Treppenlift

Einige Auflagen der Genehmigungsbehörde kennt der Verein bereits: Die Holzdecke muss weg, es muss ein zweiter Notausgang geschaffen sowie ein Fahrstuhl oder Treppenlift installiert werden. Sollten noch mehr aufwendige Umbaumaßnahmen hinzukommen, stehen die Schützen vor der Frage: Sanierung oder Neubau?

Eigentlich war schon vor über zwei Jahren die Entscheidung für einen Neubau gefallen, aber da waren die Voraussetzungen noch andere: Die Gemeinde hatte damals ein Interesse daran, dem Schützenverein einen alternativen Standort zum Marktplatz anzubieten, um dem Verbrauchermarkt Aktiv&Irma die Möglichkeit zu geben, auf dem Marktplatz neu und größer zu bauen. Deshalb bot sie den Schützen einen ehemaligen Bolzplatz als Baufläche an. Das verbriefte Recht der Schützen, den Marktplatz jährlich für sein Schützenfest nutzen zu dürfen, hätte der Investor dem Verein für 400 000 Euro abgekauft. Geld, das der Verein für eine neue Schützenhalle dringend gebraucht hätte.

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Doch bekanntlich lehnte der Gemeinderat Ende November 2017 den Umzug des Verbrauchermarktes auf den Marktplatz ab. Damit waren auch erst einmal die Neubaupläne der Schützen gestoppt. Der Verein blieb auf einem dicken Batzen Planungskosten sitzen. „Wir hatten ein Gespräch mit dem Bürgermeister, um zu klären, ob wir die Kosten, die uns in den letzten zwei Jahren entstanden, zurückbekommen“, berichtete Vorsitzender Frank Bökamp auf der Jahreshauptversammlung. Doch die Verwaltung habe deutlich gemacht, dass das Planungsrisiko von Anfang an beim Verein gelegen habe. Der Vorstand sieht das anders: „Wir haben uns immer gedrängt gefühlt.“

Neu: Bogenschützen

Zwei Jahre noch wird dem Schützenverein der Bolzplatz als Neubaufläche frei gehalten. Bis dahin muss eine Entscheidung fallen. Der Landkreis lässt dem Verein noch drei Jahre Zeit, durch Umbauten erforderliche Auflagen zu erfüllen. Allein die Schaffung eines zweiten Notausgangs, für die eine Bohrung in vier Meter Tiefe nötig wäre, würde laut Vorstand mindestens 65 000 Euro kosten.

Der Schützenverein will für seine 150 Mitglieder attraktiv bleiben und jetzt seinen Beschluss umsetzen, eine Bogenschützenabteilung aufzubauen. Dabei behilflich ist der Schützenverein Klein Scharrel, der im März eine erste Einführung auf dem Kleinkaliberstand gibt.

Auch das Schützenfest vom 17. bis 20. Juli beschäftigte die Versammlung. Eine bedeutende Neuerung wird es geben: Das Kinderschützenfest wird von Montag- auf Samstagnachmittag verlegt. „Dort wird es auch einige neue Spiele geben und die Kinder können das Lichtpunktgewehr ausprobieren“, kündigte Jugendleiterin Nicole Hoppe an.

Um das sportliche Schießen bei den Herren aufrechterhalten zu können, folgte die Versammlung einem Antrag von Andree Seidel. Dieser forderte, Mitglieder anderer Vereine zu einem ermäßigten Vereinsbeitrag aufnehmen zu dürfen, damit der Schützenverein auch künftig mit Dreierteams bei Wettbewerben starten könne. Diese doppelte Mitgliedschaft soll 25 statt der üblichen 80 Euro im Jahr kosten.

Ferner kündigte der Vorstand an, sich in diesem Jahr an den 750-Jahr-Feiern in Wardenburg und Wildeshausen zu beteiligen. König Winfried Knetemann habe sich auch für das Gastkönigsschießen der Wildeshauser Schützengilde am Pfingstsamstag angemeldet.

Zu guter Letzt hatte Vorsitzender Bökamp noch eine Pokalübergabe nachzuholen: Weil sie beim Königsball nicht anwesend sein konnte, bekam Marie-Fee Mehrens den Irma-Pokal nachträglich überreicht.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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