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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wardenburger Sommerlauf: Ausdauersportler fegen über die Strecken

14.08.2017

Wardenburg Pünktlich zum Start der letzten beiden Rennen hatte der Wettergott ein Einsehen mit dem Wardenburger Sommerlauf. Die Sonne kämpfte sich durch die Wolkendecke und ließ die 450 Teilnehmer auf die 10-Kilometer- und Halbmarathonstrecke starten. Zuvor waren bereits etliche Läuferinnen und Läufer in den diversen Wettkämpfen ins Ziel an der Everkampschule eingebogen.

Über die fünf Kilometer legte Frank Gräfedünkel (SW Oldenburg) die Strecke in gerade einmal 17:43 Minuten zurück und setzte sich damit die Krone auf. „Es war extrem anstrengend zu laufen, man musste sich immer genau überlegen, wo man läuft“, berichtete er kurz nach seiner Zielankunft. Dabei sei er von Beginn an Vollgas gelaufen und habe einkalkuliert, den letzten Kilometer etwas langsamer anzugehen. „Ich wollte unbedingt unter 18 Minuten laufen, dass mir das gelungen ist, freut mich natürlich riesig“, sagte er. Im Oktober wagt er sich dann in Lissabon an einen Halbmarathon.

Hinter ihm platzierten sich Rolf Hommers (MTV Aurich) und Sören Thomalla (1. TCO). Als schnellste Frau überquerte Lidia Hackmann (TuS BW Lohne) in einer Zeit von 20:17 Minuten die Ziellinie. „Ich habe den Lauf von vorne gestaltet und hatte mir eine Zeit unter 20 Minuten als Ziel gesetzt, das hat leider nicht ganz geklappt“, erzählte sie.

Beim Zehn-Kilometer-Lauf kam es zu einem Fauxpas: Der Führende, Bereket Ahferom von der SG Lemwerder, wurde wohl versehentlich bei Kilometer neun auf die Halbmarathonrunde statt zum Zehn-Kilometer-Ziel geleitet. Sascha von Engelmann war deshalb im Ziel überrascht, dass er den Lauf gewonnen hatte. „Bei Kilometer neun war er noch vor mir, dann war er auf einmal weg“, sagte der Läufer vom LC Wechloy, der eigentlich „nur einen kontrollierten Trainingslauf“ absolvieren wollte.

„Insgesamt war es eine richtig tolle Strecke. Immer wieder gab es Fans, die einen lautstark angefeuert haben“, zeigte er sich vom Publikum beeindruckt. Ahferom beendete das Rennen nicht mehr, mit 19 Sekunden Rückstand erreichte somit Yonas Abadi (SG Lemwerder) als Zweiter das Ziel. Den vierten Platz der Gesamtwertung belegte Michelle Kipp vom VfL Oldenburg, die damit als erste Frau das Ziel erreichte und die Zeit des vergangenen Jahres mit 38:17 Minuten um gleich fünf Minuten unterbot.

Mit Abstand schnellster Halbmarathonläufer in Wardenburg war Brhane Tsegay von der SG Lemwerder. Der aus Eritrea stammende Läufer siegte in starken 1:14:08 Stunden. Dabei habe er sogar vier Kilometer lang Seitenstiche gehabt, berichtete Trainer Karl Spieler und ergänzte mit Blick auf den Trainingsplan zur Vorbereitung auf den Bremen-Marathon Anfang Oktober: „Eigentlich hätte er noch etwas schneller laufen sollen.“ Auf Rang zwei landete mit mehr als zehn Minuten Rückstand Peter Lüesse vom TV Dinklage. Schnellste Frau war wie im Vorjahr Anita Erhardt aus Lemwerder (1:35:53).

Auch hier waren einige Läufer an einer Kreuzung bei Kilometer elf falsch abgebogen. Jemand hatte das Absperrband entfernt, das dann quer über dem Weg lag, auf dem es weiterging“, berichtete Christoph Paetzke, der klar auf Rang zwei gelegen hatte, nahm’s aber gelassen. „Das kann passieren“, sagte er.


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Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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