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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wardenburgerin deutsche Vizemeisterin

24.06.2014

Wardenburg /Berlin In der mordernsten Schwimmhalle Deutschlands, der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark in Berlin, fanden vom 17. bis 21. Juni die deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen statt. Unter den 1551 Teilnehmern waren auch acht Schwimmer der SG Region Oldenburg am Start, wobei sich mit Alexandra Lassalle, Lena Großklaus, Jana Heise und Merle Dewart gleich vier Mädchen des Stammvereins Wardenburger Schwimm-Club qualifiziert hatten.

Dabei gelang Alexandra Lassalle (ovales Bild) im Jahrgang 2000 über die 100 Meter Rücken die große Überraschung. Mit ihrer Qualifikationszeit von den norddeutschen Meisterschaften reiste sie als Zehntschnellste an, stellte am frühen Mittwochmorgen bereits im Vorlauf eine neue persönliche Bestzeit von 1:07,11 Minuten auf und konnte sich damit als Drittplatzierte für das Finale am Nachmittag qualifizieren.

Konzentriert ging sie das Finalrennen an, lag zur Halbzeit auf Platz vier und konnte sich unter lautstarker Anfeuerung ihrer Teamkollegen im Endspurt mit 1:06,08 Minuten die deutsche Vizemeisterschaft hinter der Hallenserin Lia Neubert sichern. Mit dieser Zeit unterbot Lassalle die für den Bundeskader geforderte Normzeit und darf sich zukünftig auf Einsätze in der Nationalmannschaft freuen.

Die gleichaltrige Kraulspezialistin Lena Großklaus ging über die 50, 100, 200 und 400 Meter Freistil an den Start. Nach ordentlichen 0:28,44 Sekunden über die 50 Meter am ersten Tag (Platz 23) und 2:12,64 Minuten über die 200 Meter Freistil (Platz 19) am Tag darauf folgte eine deutliche Leistungssteigerung über die 400 Meter. Hier verbesserte die 14-Jährige ihre Bestzeit um fast vier Sekunden und freute sich über Platz zehn und die Qualifikation fürs Finale, wo sie ihre Zeit aber nicht nochmals steigern konnte.

Am letzten Tag folgte dann der Start über ihre Lieblingsstrecke, die 100 Meter Freistil. Bereits im Vorlauf steigerte sie sich deutlich und lag mit einer Zeit von 1:00,12 Minuten auf Platz zehn. Im Finale am späten Nachmittag konnte sie sich nochmals motivieren, ging das Rennen beherzt an und war am Ende stolz und glücklich, erstmals in ihrer Karriere in 0:59,95 Sekunden unter der Eine-Minute-Schallmauer geblieben zu sein. Belohnt wurde sie mit dem ausgezeichneten sechsten Platz.

Die Vielstarterin unter den Wardenburgerinnen war Jana Heise im Jahrgang 2001. Sie ging an den fünf Wettkampftagen in Berlin insgesamt sechsmal an den Start und stellte dabei jedes Mal eine persönliche Bestleistung auf.

Ihre besten Platzierungen erreichte sie mit Platz zwölf über 400 Meter Lagen in 5:25,07 Minuten sowie Platz 13 über 200 Meter Schmetterling und 400 Meter Freistil, wobei sie jeweils knapp den Finaleinzug verpasste.

Rückenspezialistin Merle Dewart konnte im Jahrgang 2001 nicht ganz ihre Vorleistungen erreichen und wurde bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft am Ende 29. über die 200 Meter und 32. über 100 Meter Rücken.

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