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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Sport: Wenn Fußball den Arbeitsplatz erobert

04.06.2010

HUDE Deutschland im Ausnahmezustand: Nur noch eine Woche, dann fällt der Startschuss für die Fußball-WM. Doch das Mitfiebern in gemütlicher Runde mit Freunden könnte sich für so manchen Arbeitnehmer in diesem Jahr schwierig gestalten. Denn beispielsweise bei dem Vorrundenspiel gegen Serbien am Freitag, 18. Juni, spielt die deutsche Nationalelf schon um 13.30 Uhr.

Die Mitarbeiter der Firma Labom müssen sich hier wohl mit Radios begnügen. „In unseren Büros haben wir keine Fernseher“, erklärt Pressesprecher Bernd Franck. Und auch zur WM sollen in den Räumen der Firma für Regel- und Messtechnik keine aufgestellt werden. „Gerade im Verkaufsbereich, wo unsere Mitarbeiter mit Kunden telefonieren, lenkt ein Fernseher einfach zu sehr ab“, so der verständliche Grund.

Begrenzte Euphorie

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Ähnlich sieht es bei der Volksbank aus. Auch hier würde das Jubeln aus den Lautsprechern bei Beratungsgesprächen stören. Im Gegensatz zu diesem Jahr hatte sich zur WM 2006 in Deutschland hier sogar eine Fußball-Projektgruppe gebildet, die für die Kunden eine Übertragung der WM-Spiele organisiert hatte. „Doch in diesem Jahr hält sich die Euphorie in Grenzen“, äußert Vorstandsmitglied Jürgen Kikker seinen Eindruck. Sollte unter den Mitarbeitern im Laufe der WM doch noch „das Fußballfieber ausbrechen“, wird man hier über ein Public Viewing nachdenken. So bleibt den Mitarbeitern zunächst nur eine Hoffnung: Der Fernseher im Kundenbereich. „In einigen Filialen gibt es einen. Solange die Arbeit nicht darunter leidet, dürfen die Mitarbeiter natürlich einen kurzen Blick aufs Spiel wagen“, gibt Kikker Entwarnung.

Die Mitarbeiter des Huder Taxi Services haben hier mehr Glück. Zwar gibt es in den Autos keine Möglichkeit, die Spiele zu schauen. Doch wenn es nach Betriebsleiter Peter Böseleger geht, dürfen die Fahrer das Radio während der Übertragung ohne Weiteres laufen lassen. Und damit nicht genug. „In der Zentrale haben wir einen Fernseher. Der wird dann natürlich laufen“, so der Leiter. Gibt es keine Kundenanfragen, fiebern die Mitarbeiter gemeinsam vor dem Bildschirm mit. Auf absolute Fußballfans wird Rücksicht genommen: „Wir sind da sehr kollegial.“

Absprache mit Kollegen

Die Möglichkeit, alle Spiele zu sehen, haben dank der Gleitzeit auch die Beschäftigten der Gemeinde. „Natürlich müssen die Öffnungszeiten abgedeckt sein“, betont Olaf Hespe, Bereichsleiter Personal. Ansonsten spräche nichts dagegen, sich mit den Kollegen abzusprechen. Die Vorrundenpartie gegen Serbien wird für die Mitarbeiter allerdings nicht zum Problem. „Da das Spiel freitags ist, wird zum Anpfiff kaum noch jemand im Büro sitzen“, weiß der Bereichsleiter und fügt hinzu: „Und das wichtigste Spiel, das Finale, ist ohnehin an einem Sonntagabend.“

Ob abends oder morgens, gar nicht erst in Versuchung kommen können die Beamten der Huder Polizei. „In unseren Streifenwagen befinden sich keine Radios“, erklärt Pressesprecher Carsten Grallert. „In jedem Fall hat sowieso der Dienst Vorrang.“ Natürlich haben auch hier die Kollegen die Möglichkeit, die Schicht untereinander zu tauschen. Treue Fußballliebhaber sollten daher früh genug mit ihren Arbeitgebern oder Kollegen über ihre Wünsche sprechen. So muss man meist nicht ganz auf das Fußballvergnügen verzichten.

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