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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

„Wildcats“ zeigen große Emotionen

13.03.2013

Kirchhatten Diesen Moment werden die Einradfahrerinnen des Unicycle-Teams Harpstedt sicherlich genauso lange in Erinnerung behalten wie ihren Gewinn des WM-Titels in Italien. Denn als am Montagabend im Schützenhof Kirchhatten auch die letzte Entscheidung der Sportlerwahl 2012 bekanntgegeben wurde, überschlugen sich im Lager der „Wildcats“ die Emotionen: Die Augen von Sina Kischkat wurden immer größer, Lynn Bode konnte ihren Mund vor Staunen kaum schließen, ehe sich die beiden Mädchen überglücklich in die Arme fielen. Kassenwartin Meike Hartlage griff prompt zum Mobiltelefon und informierte die zum Trainerteam gehörende Alexandra Allmandinger, die vom heimischen Sofa aus ihrer Mannschaft die Daumen drückte.

Unter dem Applaus der 115 Gäste und Aktiven schritt die Mannschaft des Jahres im Landkreis Oldenburg zur Bühne, wo sie freudestrahlend die Glückwünsche von Landrat Frank Eger, NWZ-Chefredakteur Rolf Seelheim sowie dem Vorsitzenden des Kreissportbundes Peter Ache entgegennahm. „Wir hätten niemals gedacht, dass wir vor dem TV Brettorf stehen und die Wahl gewinnen würden“, meinte Lynn Bode überrascht. Doch mit den 2 226 Stimmen (26,32 Prozent), die über Internet, Zeitungscoupons sowie Wahlkarten für die jungen Sportlerinnen eingegangen waren, hatte es tatsächlich gereicht, um den ersten Platz zu ergattern. Sogar noch mit relativ deutlichem Vorsprung vor den Faustballerinnen des TV Brettorf (1 754 Stimmen). „Die harte Arbeit hat sich gelohnt, diese Auszeichnung rundet das erfolgreiche Jahr ab“, freute sich Trainer Heiko Allmandinger.

Dass es an diesem Abend gar keine Verlierer gab, hatte unter anderem Landrat Frank Eger während seiner Grußworte unterstrichen. „Alle Nominierten sind Gewinner. Für sie haben sich wahre Fanclubs gegründet“, sagte Eger, der in der Sportlerwahl ein Stück Gemeinschaftssinn sieht.

Auf eine starke Gemeinschaft konnte sich auch Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth verlassen, die nicht nur ihren Vorjahressieg wiederholte, sondern sich nach 2005 und 2011 nunmehr zum dritten Mal mit dem Titel „Sportlerin des Jahres“ schmücken und den Wanderpokal behalten darf (einen weiteren Artikel dazu lesen Sie unten auf dieser Seite).

Dass bei den Sportlern ein Fußball-Schiedsrichter ganz oben in der Gunst der Wähler lag, hatte es schon einmal vor sieben Jahren mit Hendrik Huscher (Sf Littel) gegeben. In diese Fußstapfen trat nun Volker Jaentsch vom VfL Wildeshausen. „Diese Ehrung bedeutet mir viel“, bekannte der Wildeshauser, der insbesondere wegen seiner Verdienste um die Nachwuchsförderung nominiert worden war. „Es ist eine große Anerkennung für mich, aber auch für die Schiedsrichter im Allgemeinen, die es ja nicht immer so einfach haben“, sagte Jaentsch.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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