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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Weltenbummler in den Dolomiten

20.10.2018

Wildeshausen Die Faszination ist ihm immer noch anzumerken, wenn er in seiner selbst gestalteten „Skihütte“ im Spascher Sand Resort sitzt und von den Bergen schwärmt: Vom 16. bis 23. September war Gerd Sandkuhl in den Dolomiten und hat mit dem berühmten Bergsteiger Hans Kammerlander so manche Klettertour gestartet.

Kammerlander ist bekannt für seine Touren in unterschiedlichen Gebirgen der Welt. Neben zahlreichen Erst- und Solobegehungen in den Alpen hat er Berge Asiens und Südamerikas bestiegen, darunter zwölf Achttausender. Gemeinsam mit Reinhold Messner gelang ihm dabei die erste Doppelüberschreitung von zwei Achttausendern. Am Mount Everest wagte er sogar die erste komplette Ski-Abfahrt vom Gipfel. Ebenfalls als Erster bestieg er die zweithöchsten Berge auf allen sieben Kontinenten und schrieb darüber ein Buch.

Abenteuer in den Bergen

Sandkuhl stieß über Umwege auf Kammerlander. „Die Liebe zu den Bergen trage ich schon seit der Kindheit in mir, denn schließlich stammt meine Mutter aus dem Isarwinkel“, berichtet der gebürtige Lüerter, der nach einer international erfolgreichen Karriere im Sportmanagement seit einigen Jahren wieder in seiner alten Heimat lebt.

Insbesondere die abenteuerlichen Touren von Reinhold Messner faszinierten den einstigen Gebirgsjäger schon immer. Dem berühmten Bergsteiger ganz nahe kam er im März, als Messner in Hamburg sein neues Buch „Wild“ über die berühmte Shackleton-Expedition in die Antarktis vorstellte. „Wir waren im selben Hotel untergebracht und sind uns im Fahrstuhl begegnet“, berichtet Sandkuhl, der mit seinem Mountainbike schon fast die ganze Welt bereist hat. „Über meine Tour im Himalaya kamen wir schnell ins Gespräch“, berichtet der Weltenbummler.

Im Zuge des Messner-Vortrags stieß er auf einen Flyer des Leipziger Reisebüros „Reisefibel“, das Touren und Vorträge mit den großen Bergsteigern dieser Welt anbietet.

Kurzerhand buchte Sandkuhl die Dolomitentour mit Hans Kammerlander rund um den Peitlerkofel, der mit 2875 Metern der höchste Berg der Peitlerkofelgruppe in Südtirol ist. „Tolles Wetter, tolle Touren, tolle Fernsicht“, schwärmt Sandkuhl. 900 Höhenmeter in vier bis fünf Stunden zu schaffen, sei zwar kein Pappenstiel, aber für sportliche, höhenfeste Menschen gut zu schaffen.

Nun möchte der Hobby-Bergsteiger, der mit dem Mountainbike schon mehrmals über die Alpen gefahren ist, auch andere „Nordlichter“ motivieren, die faszinierende Welt der Berge zu erkunden.

Vortrag von Messner

„Bei unserer Tour war ich von zehn Teilnehmern der einzige aus Nordwestdeutschland“, so der sportliche 68-Jährige. Allen, die hierzulande ebenfalls Interesse an einer Bergtour haben, empfiehlt Sandkuhl, im Vorfeld Reinhold Messners Vortrag zu seinem Buch „Wild – Der letzte Trip auf Erden“ am 30. Januar in der Bremer „Glocke“ zu besuchen. „So bin ich schließlich auch auf den Geschmack gekommen“, schmunzelt er.

Das nächste Abenteuer ist übrigens schon gebucht: „Anfang November starte ich von Buenos Aires aus mit einem Forschungsschiff in die Antarktis“, freut sich der Weltenbummler.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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