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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Im unterirdischen Bunker 137 Runden im Laufschritt

13.12.2019

Wildeshausen Insgesamt 137 Runden in einem unterirdischen Bunker, der als Hilfskrankenhaus in Zeiten des Kalten Krieges gebaut wurde: An diesem außergewöhnlichen Ort trat Fritz Rietkötter (Wildeshauser Lauftreff) beim Tiefbunker Wedel Marathon an. „Das ist nun zweifelsfrei eine nicht ganz alltägliche Streckenführung und verlangt aufgrund der Monotonie schon einige Mitarbeit vom Kopf“, berichtete der erfahrene Marathonläufer.

Zunächst gab es einen Rundgang auf dem gerade einmal 311,8 Meter langen Kurs, ehe Rietkötter und die anderen Läufer an den Start gehen konnten. Auf dem Betonuntergrund ging es Runde für Runde durch den Bunker. „Ich denke mal es war der flachste Marathon überhaupt, definierten sich Steigungen oder Gefälle hier ja eher aus Unebenheiten im Beton als aus einem Hang, Hügel oder Berg. Da der Rundkurs einen Streckenteil mit läuferischem Gegenverkehr bereit hielt, war für etwas Abwechslung gesorgt“, meinte Rietkötter. So gab es drei zu durchlaufende Türenrahmen, bei denen man auf die entgegenkommenden Läufer aufpassen musste.

Nach 4:54:35 Stunden erreichte der Wildeshauser als 20. das Ziel – und lief dann zur Feier des Tages noch einmal eine Extra-Runde. „Wo es lang ging, wusste ich ja“, scherzte Rietkötter und ergänzte: „Ein außergewöhnlicher Lauf unter der Erde. Ein Lauf, für den man gerne etwas unnormal sein darf. Es war interessant, allerdings auch monoton zugleich.“

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