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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Als Vizemeister zum Ballermann

04.06.2018

Wildeshausen Auf der Mannschaftsfahrt nach Mallorca dürfte ohnehin schon allerbeste Stimmung herrschen. Dass die Fußballer des VfL Wildeshausen ihren „Malle-Trip“ in dieser Woche als Vizemeister der Bezirksliga antreten, wird die Freude sicherlich noch einmal um ein paar Prozentpunkte anheben. Am Freitagabend sicherte sich die Mannschaft von VfL-Trainer Marcel Bragula mit einem 5:1 (0:1)-Auswärtssieg bei Eintracht Oldenburg den zweiten Platz hinter Meister SV Brake – und wird dieses tolle Ergebnis zweifellos auch am Ballermann noch weiter feiern.

Apropos Ballermann: Mit Rene Tramitzke ballerte sich ein VfL-Spieler auch an die Spitze der Torjägerliste. In Oldenburg erzielte der 25-Jährige seinen 23. Saisontreffer und liegt damit im Bezirksliga-Ranking klar vor Can-Dennis Blümel (SV Tur Abdin Delmenhorst), Ole Braun (VfL Stenum) sowie Christopher Nickel (SV Brake), die alle jeweils 17 Treffer erzielten.

„Nach unserem Abstieg aus der Landesliga und dem Verlust weiterer Leistungsträger war es vorrangiges Ziel, uns zu konsolidieren und im oberen Drittel zu etablieren“, resümiert Bragula. „Wenn du dann Vizemeister wirst, den Torschützenkönig stellst, 20 Tore mehr als Meister Brake schießt, über die zweitbeste Defensive verfügst und in der Fairnesswertung auf Platz eins stehst, dann ist das aller Ehren wert. Die Mannschaft kann stolz auf sich sein“, betonte der VfL-Trainer.

Mit der ersten Halbzeit in Oldenburg war Bragula am Freitag jedoch alles andere als zufrieden. „Das war grauenhaft“, fasste er die ersten 45 Minuten zusammen. „Die Jungs hatten schwere Beine und waren verkrampft. Wir hatten zu viele Fehler im Spielaufbau“, kritisierte der Gäste-Coach. Eintracht ging durch einen Treffer von Alexander Weyhe in Führung (20. Minute) und hätte sogar erhöhen können. Doch das mögliche 0:2 aus VfL-Sicht verhinderte Torhüter Felix Dittrich mit einer starken Parade gegen Tim-Chris Winzeck. „Wir hatten zwar auch Chancen, doch insgesamt war das zu wenig“, berichtete Bragula, der in der Kabinenansprache deutliche Worte entsandte.

Wie ausgewechselt kamen die Wildeshauser dann auch auf das Feld zurück. „Das war ein viel bessere Auftritt. Die Jung waren lauffreudiger, aggressiver und haben nach Ballgewinnen zielstrebig nach vorne gespielt“, lobte der VfL-Trainer. Zwei fast identische Situationen bescherten den Gästen den Ausgleich sowie den Führungstreffer: Jeweils per direkten Freistoß zirkelte Michael Eberle die Kugel aus halbrechter Position mit seinem linken Fuß in die Maschen (53./56.). Eberle war auch am dritten VfL-Tor beteiligt und leistete mit einem Pass in die Schnittstelle die Vorarbeit für Tramitzke (79.). Auch danach ließ Wildeshausen nicht nach, und Andreas Kari sorgte mit einem Doppelpack binnen 180 Sekunden für die Entscheidung (86./88.).

„50 Minuten haben wir gut mitgehalten, danach war es leider wie in vielen Spielen dieser Saison“, lautete das Fazit von Eintracht-Coach Thomas Absolon. „Wir können einfach mit bestimmten Mannschaften nicht mithalten.“ Ein Lob zollte er den Gästen für eine starke zweite Halbzeit sowie die Unterstützung von 50 mitgereisten Zuschauern. „Schön, dass sie von so vielen Fans hier unterstützt wurden. Der VfL ist ein toller Verein“, sagte Absolon.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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