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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Meister muss mächtig kämpfen

13.05.2019

Wildeshausen Auch nach der vorzeitig feststehenden Meisterschaft geben die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen weiter Vollgas. Am Sonntag gewann die Mannschaft von Trainer Marcel Bragula ihr vorletztes Saisonheimspiel gegen den FC Rastede dank eines späten Treffers von Maximilian Seidel mit 3:2 (2:2). „Das 3:2 war ein Tor des Willens“, wusste Bragula, welche Tugend seiner Elf am Ende den Dreier bescherte.

Vor der Partie durften die Wildeshauser von ihren Gästen zunächst die Glückwünsche zum Titelgewinn entgegennehmen. Rastedes Fußball-Obmann Hartmut Böhmann gratulierte dem Tabellenführer nicht nur zu einer fantastischen Saison, sondern überreichte auch eine Flasche „Löwenblut“ und einen Ball.

Geschenke seitens der Wildeshauser gab es auf dem Rasen anschließend nicht. Im Gegenteil: Die Bragula-Truppe, die am Vortag ausgiebig die Hochzeit ihres ehemaligen Mitspielers Daniel Pasker gefeiert hatte, wirkte hellwach und spielte die Gäste in den ersten 25 Minuten förmlich an die Wand. Dementsprechend war auch die 2:0-Führung des VfL vollkommen verdient. „Wir kamen denkbar schlecht ins Spiel. Wir hatten uns vorgenommen, kompakt zu stehen, sind dann aber mehrfach überlaufen worden“, sagte FC-Coach Jens Wolters.

Bereits in der zweiten Spielminute gelang Lukas Schneider mit einem tollen Freistoß vom Strafraumrand das 1:0. Sein Schuss knallte an die Unterkante der Latte, danach sprang der Ball knapp hinter der Torlinie auf. Das 2:0 erzielte Seidel nach starker Vorarbeit von Schneider über die linke Angriffsseite (22. Minute). Zuvor hatten Lennart Feldhus (6.) und der erstmals in der Startelf stehende Elias Schröder (7.) weitere Möglichkeiten ausgelassen.

„Bis dahin war es ein super Heimspiel von uns. Leider haben wir danach das Fußballspielen eingestellt“, meinte Bragula. Rastede verzeichnete durch einen Kopfball von Tobias Rosinski nach einer Ecke von Malte Schwerdtfeger seine erste nennenswerte Offensivaktion (32.) und erzielte wenig später – fast aus dem Nichts – den Anschlusstreffer. Nach einer Schwerdtfeger-Flanke konnte die VfL-Abwehr nicht konsequent klären, und David Skibba traf per Dropkick aus 20 Metern (36.). Das 2:2 durch Sergej Müller nach einem Konter ließ es dann endgültig mucksmäuschenstill werden auf der VfL-Bank. Zwei gute Möglichkeiten ergaben sich zwar für die Heimmannschaft noch vor der Pause, doch den Kopfball von Seidel parierte FC-Keeper Max Braun, während Sebastian Brehmer einen Schneider-Schuss auf der Linie klärte.

Nach der Pause plätscherte das Spiel lange vor sich hin. Dem Tabellen-13. bot sich sogar die Gelegenheit zur Führung, doch zeigte sich VfL-Torhüter Sebastian Pundsack auf dem Posten und klärte in höchster Not vor Stephan Reinken (67.). Bei einem Konter übersah Müller seine besser stehenden Nebenleute und versuchte es selbst mit einem Schlenzer, der kein Problem für Pundsack war. Und so zog der Meister doch noch den Kopf aus der Schlinge, als Seidel mit einem Flachschuss nach feiner Einzelleistung das 3:2 gelang (85.). „Maxi hat sich mit seinen beiden Toren für seine klasse kämpferische Leistung belohnt“, freute sich Bragula, der neben dem Doppeltorschützen auch noch Michael Eberle und Lukas Schneider hervorhob.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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