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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Mit Kopf und Fuß zum Heimsieg

20.08.2018

Wildeshausen „Wir haben heute mit Leidenschaft sowie Kampf gespielt und dabei richtig guten Fußball gezeigt“, strahlte Marcel Bragula, Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen, am Sonntagnachmittag über das ganze Gesicht. Mit dem 3:1 (1:1)-Heimsieg über den hoch gehandelten SV Wilhelmshaven hatte sein Team zuvor ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. „Das war ein super Spiel von uns“, waren sich Bragula und sein Co-Trainer Patrick Meyer einig. „Alle haben heute funktioniert“, lobte der VfL-Coach das gesamte Team.

Einen Spieler wollte und musste Bragula dabei aber hervorheben: Sascha Görke. Der Kapitän im VfL-Team überzeugte nicht nur in seiner Rolle auf der Sechserposition, sondern stach noch viel mehr als dreifacher Torschütze heraus. „Das war überragend von ihm. Und dass Sascha in einem Spiel drei Tore schießt, kommt auch nicht jeden Tag vor“, schmunzelte Bragula.

Die Wildeshauser, die in einem 4:2:3:1-System aufliefen, waren von Anfang an spielbestimmend und hatten bereits in der fünften Minute die erste Chance. Doch Michael Eberle konnte den „Bock“ der Gäste-Abwehr nicht nutzen und schoss aus 16 Metern über das Tor. Gefährlich wurde es aber auch einmal auf der anderen Seite, als Gerard Gräßner alleine auf VfL-Keeper Felix Dittrich zulief und die Kugel nach einem Heber auf dem Tor landete (22.). Nach einer halben Stunde war es soweit, und Görke eröffnete seine große Gala. Zunächst bediente der Kapitän seinen Mitspieler Kevin Kari, der dann butterweich auf den zweiten Pfosten flankte, wo Görke einnickte (31.). Doch noch vor der Pause kam Wilhelmshaven durch ein Traumtor von Ercan Karavul zum Ausgleich (43.).

Doch weder das 1:1 noch die verletzungsbedingte Auswechslung von Robin Ramke, der aufs Handgelenk gefallen war, konnten den VfL schocken. Im Gegenteil: Im zweiten Abschnitt legten die Platzherren noch einen Gang zu, hatten durch Maximilian Seidel eine Riesenchance (56.). In Überzahl (Gelb-Rote Karte gegen Tobias Bruns/82.) wurde die Dominanz des VfL immer größer. Doch erst in der 84. Minute fiel das 2:1. Nach einem Foul von Michael Nagra an Kevin Kari forderte Wildeshausen einen Elfmeter – erhielt aber „nur“ einen Freistoß. Vielleicht war das aber auch gut so, denn Görke zirkelte aus 16,5 Metern die Kugel um die Mauer ins Tor. Für den Schlusspunkt unter eine hochklassige und unterhaltsame Partie sorgte ebenfalls der Mittelfeldspieler. Den Abpfiff herbeisehnend, lief Seidel in der vierten Minute der Nachspielzeit noch einen Konter, legte von der Grundlinie zurück auf Görke, der diesmal aus elf Metern genau ins Eck zielte – der Rest war Jubel pur.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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